Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag Nr. 259
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 Christian - Uhuru Peak [5.895m] am 12.01.2013

Der Mount Kilimanjaro

Januar 2013

  • Gipfelbucheintrag-Nr. 259 vom 16.01.2013 · 2005-mal angesehen
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  • Mein Gipfelbucheintrag :

    Der Eintrag in das Kilimanjaro-Gipfelbuch :
    Christian aus Zürich / Schweiz schrieb sich am 16.01.2013 mit dem folgenden Eintrag und Informationen zur eigenen Besteigung des Mount Kilimanjaro, des höchsten Berg Afrikas, in das inoffizielle Gipfelbuch (The inofficial Mount Kilimanjaro Summit Log) auf www.mount-kilimanjaro.de ein.

    Der Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro :
    In der Zeit vom 07.01.2013 bis zum 13.01.2013 habe ich während einer 7-Tagestour mit dem Touroperator Ultimate Kilimanjaro (lokaler Operator: Zara Tours) über die Lemosho Route den Mount Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, bis zum Summit Uhuru Peak [5.895m] am 12.01.2013 erfolgreich bestiegen und lege als Zeugnis die Summit-Certificate-Nr. 256600 bzw. das Gipfelfoto diesem Gipfelbucheintrag bei.

    Christian , 16.01.2013

    Mein Kommentar zum Gipfelbucheintrag :

    Reisebericht vom Januar 2013, Lemosho Route

    Ich werde diesen Thread in 2 Teile teilen: als erstes eine Art „Tagebuch“ der Gipfelbesteigung. Darauf folgend fasse ich einige Punkte zusammen die mir vor, während oder nach dem Kilimanjaro-Trip aufgefallen sind und die möglicherweise anderen in ihrer Planung helfen.



    Tagebuch




    Los ging’s mit der Planung schon im März, das Buchen des Flugs (einfach der billigste der zu haben war) und des Tour-Anbieters (Ultimate Kilimanjaro, lokaler Operator Zara Tours) war relativ spontan. Dank unerwarteter Ereignisse gestaltete sich der Sommer ziemlich anders als ich gedacht hatte, und es war keine Zeit für Planung, Einkaufen, Recherche und Trainingswanderungen vorhanden; stattdessen ein 3-monatiger Aufenthalt in New Delhi (so dass ich das Thema „Gewöhnung an tropische Temperaturen“ schonmal abhaken konnte). Dadurch gestaltete sich die Zusammenstellung der Ausrüstung extrem kurzfristig und leider habe ich dieses Forum viel zu spät gefunden (3 Wochen vor Abflug). Trotzdem ging’s dann am 3.1. los ins ungewisse Abenteuer. Vor den Kilimanjaro hatten wir eine zweitägige Safari gelegt – und dies sollte sich als Glücksgriff erweisen. Nicht nur kann man sich so an die andere Kultur und das tropische Klima gewöhnen; eine Safari lenkt auch ziemlich von der anstehenden Wanderung ab. Ich muss allerdings dazu sagen dass wir unverschämtes Glück hatten: nach ca. 10 Sekunden im Manyari-Park läuft uns ein Elefant vor die Kameras, und im Ngorongoro-Krater hatten wir das volle Programm aller möglichen Tiere, inklusive ein Löwe der in einem Meter Entfernung am Auto vorbeiläuft. Weitere Highlights war die Lodge zwischen den beiden Safaris (Highview Hotel) und ein Beinahe-Steckenbleiben im Ngorongoro-Krater auf einer Schlammpiste, abseits der anderen Strecken und bei einsetzendem Regen. Soviel zum Thema „leichte Schuhe reichen“ – nachdem wir mit vereinten Kräften inmitten der Wildnis den Jeep aus dem Dreck geschoben hatten, sahen wir aus wie ein paar Ölbohrarbeiter. Das alles tat dem Spass der Tour keinen Abbruch, im Gegenteil! Und dem völlig aufgelösten Guide wird das wohl spätestens bei der Trinkgeld-Übergabe auch bewusst geworden sein.

    Dennoch steigerte sich die Vorfreude auf den Kibo immer mehr, und so waren wir nicht abgeneigt als uns der Veranstalter mitteilte, dass der gesamte Plan einen Tag vorgezogen wurde. Anstatt noch einen zusätzlichen Ruhetag zu haben, würde es direkt morgen losgehen. Da wir zu spät im Hotel waren um ein Briefing zu bekommen, würde das morgen um 8 vor der Abfahrt erfolgen (Fehlanzeige – es gab nie ein Briefing), und so packten wir planlos unsere Rucksäcke. Naja, nicht planlos, zu dem Zeitpunkt wusste jeder schon so ziemlich genau was uns erwartet – im Hotel gibt es schliesslich auch nur ein einziges Gesprächsthema, und dass ist dieser komische Berg da draussen.

    Tag 1: (Hotel - ) Londorossi Gate - Mt Mkubwa Camp.

    Um 8 Uhr Treffen mit dem Guide, ohne grosse Umschweife geht es gleich los, alle Rucksäcke und Taschen auf einen Bus und ab die Post. Noch schnell an einer Tankstelle eine Pause um die Trinkblasen mit Wasser aufzufüllen, und dann ca. 2 Stunden Fahrt über staubige Buckelpisten bis wir zum Startpunkt kommen. Der offizielle Teil beginnt auch ganz offiziell, mit dem Einschreiben ins Kilimanjaro-Buch dass von nun an in jedem Camp auf uns warten sollte. Allerdings ist dies noch nicht wirklich der Startpunkt. Nach einem Mittagessen, aus einer Lunchbox wie wir sie schon von der Safari kannten, und einer kurzen Begrüssung unseres Assistant Guides Charles, folgt eine weitere Busfahrt; diesmal geht es richtig steil über einen leicht schlammigen Pfad mitten in den Urwald. Unterwegs sehen wir die ersten Affen (und leider auch die letzten auf dieser Reise) in den Baumwipfeln der grünen Riesen. Plötzlich und gemäss Zeitplan viel zu früh hält der Bus. Es geht nicht weiter, die Strasse ist zu schlammig; wir müssen zu Fuss weiter, was bedeutet dass genau hier und jetzt das Abenteuer startet. Laut GPS sind wir ca. 3-4 Kilometer vom eigentlichen Startpunkt entfernt; das bedeutet etwa eine Stunde zusätzlichen Fussmarsch.
    Schon sehr bald wird uns klar dass der Bus hier keine Chance gehabt hätte. Die „Pfützen“ sind teilweise einen halben Meter Tief – Teile der Strasse haben sich in einen Fluss verwandelt! Immer wieder rutschen wir auf schlammigen Aufstiegen weg und die Gamaschen und wasserdichten Schuhe zahlen sich hier direkt aus. Ich geniesse diesen Teil besonders, denn bei all den verschiedenen Bergen die man in der Schweiz besteigen kann ist „tropischer Regenwald“ dann doch etwas, was ich so schnell nicht wiedersehen werde. Glücklicherweise merke ich absolut nichts von irgendwelchen Mücken, aber schliesslich steigen wir auch gleich von 2000 auf fast 3000 Meter, und nicht nur werden die stechenden Plagebiester hier zusehends weniger; (Malaria-)Moskitos gibt es auf dieser Höhe überhaupt keine. Überrascht waren wir auch vom Tempo, wir gehen alle recht zügig und fragen unseren Guide was denn mit „Pole Pole“ ist. Sein Credo: wer hier zu langsam geht, kommt erst spät im Camp an, und morgen steht uns immerhin ein Marsch von ca. 9 Stunden an. Darum rasen wir die letzte Stunde zum Camp förmlich und überholen sogar so einige Porter. Das ganze ist ein kurzes, aber knackiges Intermezzo mit ständigem Auf und Ab im Regenwald vom Tanzania, einer wunderbaren Kulisse.

    Nach der Ankunft im Camp folgt ein Prozedere, welches von nun an jeden Abend gleich bleiben sollte: Einschreiben im Lager-Registerbuch, vorbereiten des Nachtlagers, und warten auf das Abendessen. Und das hat es in sich – wie alle Mahlzeiten die folgen sollten verbringt der Koch hier scheinbar Wunder. Ich könnte sowas leckeres nicht mal in einer voll ausgerüsteten Küche zubereiten, und alles was wir hier essen kommt aus einem kleinen Zelt mit Gaskocher und Zutaten, die von den Portern mühsam für uns hergeschleppt wurden. Uns steigt das alles wohl ein bisschen zu Kopf und wir philosophieren dass das alles „fast schon zu viel Luxus“ sei, „man sich wie in einem Hotel“ vorkommt und wir das alles ja nicht bräuchten. (Der ganze Spuk sollte 2 Tage später vorbei sein – wenn einen die Höhe, Kälte, und Härte des Berges einmal einholen, nimmt man diesen „Luxus“ gerne an). Einen Luxus lehnen wir jedoch alle ab: die private Toilette. Schon auf der Wanderung zum Camp bemitleiden wir die Porter (und bieten ihnen unsere Snacks an); das letzte was wir wollen ist dass einer ein persönliches Klo nur für uns jeden Tag mit seinen blossen Händen säubert. Wir wussten überhaupt nicht dass das Bestandteil des Vertrags ist. Unser Guide zeigt keine Regung als wir ihm mitteilen dass wir den Porter und den Toilettenservice weiterhin bezahlen wie im Vertrag geregelt, wir es aber nicht in Anspruch nehmen und die es bitte nicht für uns hochschleppen sollen.

    Wir beschliessen den Abend mit ein paar Fotoaufnahmen im Wald und vom Sternenhimmel; das heisst, so war der Plan. Während man allerdings 3 Minuten lang auf der Stelle steht und seine Stative rauskramt, klettern einem in aller Ruhe Ameisen in die Hosenbeine. Was folgt, sind vier bescheuerte Touristen die im nächtlichen Regenwald einen wahren Veitstanz aufführen. Wer auch immer eine ähnlich brilliante Idee hat sei vor den Ameisen gewarnt. Geschlagen treten wir den Rückzug an und erst im Zelt angekommen entledige ich mich von den letzten kleinen Biestern die sich wortwörtlich in meine Beine festgebissen haben. Aua!

    Tag 2: Mt. Mkubwa Camp – Shira 1 Camp – Shira 2 Camp

    Mein Zeltmitbewohner schläft fröhlich vor sich hin, während der Wecker aus Leibeskräften plärrt. Wie geht das dämliche Teil aus? Ihm dem Besitzer an den Kopf zu werfen funktioniert leider nicht, aber letztendlich finde ich den Knopf. Naja, wenigstens bin ich wach. Da das erste Camp schon auf 2900 Metern ist, sind die Temperaturen niedriger als gedacht und mein halbgeöffneter, eigentlich auf Komfort bei -2° C Aussentemperatur ausgelegter Schlafsack wird heute abend ganz geschlossen. Egal, ausgeschlafen und nach einem absoluten Gewinner-Frühstück geht’s los; schon nach kurzer Zeit verlassen wir den Regenwald und kommen in die nächste Klimazone ab exakt 3000 Höhenmetern.

    Ich habe bei dieser Etappe ein total komisches Deja-Vú. Die hohen Sträucher und Büsche auf einem Sand- und Steinboden erinnern mich total an den Wald auf Juist bei einer Wanderung zur Domäne Bill vor vielen Jahren. Sogar das Klima stimmt einigermassen; einzig das Fehlen der Meeresbrise lässt die Illusion zerplatzen. Mit zunehmender Höhe werden die Sträucher jedoch kleiner und auf dem Shira-Plateau angekommen wandert man fast nur noch durch eine Grassteppe, in deren Mitte das Shira 1 Camp und damit auch unser Mittagessen wartet. Auch wenn Pakora und Samosa Erinnerungen an Indien wach werden lassen, beschliesse ich mich zurückzuhalten; schliesslich stehen noch einige Höhenmeter und 4 bis 5 Stunden Wanderung an. Das sollte sich als klug erweisen. Gegen Ende des langen Tages sind wir alle doch relativ erschöpft, immerhin sind wir von 2895m auf 3810m gestiegen; und laut meinem GPS in einem ständigen Auf und Ab, so dass insgesamt ca. 1500 Höhenmeter zu Buche stehen.

    Heute sehen wir auch zum ersten Mal den Kibo und seine schneebedecken Hänge. Auweia, ist das steil... da soll ein Wanderweg hochführen? Naja, wir schauen ja auch auf die Westseite, unser Aufstieg erfolgt ja von Osten. Obwohl der Berg noch ganz weit weg scheint, werden wir ihn einmal halb umrunden bevor es hinaufgeht. Zu allem Überfluss hat einer unserer Gruppenmitglieder heftige Kopfschmerzen, nimmt Ibuprofen und entscheidet sich auch mit Diamox zu starten. Abgesehen von der leichten Erschöpfung geht es mir gut, ich hoffe einfach dass es so bleibt.

    Tag 3: Shira 2 Camp – Lava Tower – Baranco Camp

    Kaum geschlafen letzte Nacht. Ich könnte schwören ich war die ganze Zeit wach und habe nur gedöst. Könnte daran gelegen haben dass ich eigentlich mal austreten musste, jedoch zu müde und zu faul war aufzustehen, und mich erst um 3 Uhr dazu durchringen konnte. Und das hat sich mal gelohnt! Sternenklare Nacht, und ein klarer Blick auf den Kibo. Wahnsinn. Genialer Anblick, und leider einer der sich nicht mit der Kamera einfangen lässt. Ich kann jedem nur empfehlen, nachts mal auf’s Klo zu gehen wenn man grade in der Gegend ist ;-)

    Ich habe ganz leichte Kopfschmerzen, als wir um 9 Uhr mit etwas Verspätung in Richtung Lava Tower aufbrechen. Nicht grade das beste Vorzeichen um nicht nur zum ersten Mal im Leben auf über 4000 Meter zu steigen, sondern auch gleich noch auf 4650 Meter (jedoch geht’s dann wieder runter). Ich habe das Gefühl die Kopfschmerzen werden mit jedem Schritt mehr, aber gleichzeitig mit jedem Schluck Wasser weniger. Darum heisst die Devise heute mal wieder, wie eigentlich schon auf jeder Etappe: alle Trinkvorräte leeren so gut es geht – trinken bis der Arzt kommt! Dem Kibo ist das alles ziemlich egal und er strahlt uns in voller Pracht entgegen. Wie bereits bei der 3000-Meter-Linie kann man auch bei 4000 einen abrupten Wechsel der Landschaft feststellen; nur noch ein Minimum an Vegetation, dafür viel altes Vulkangestein. Im Laufe des Tages wird diese Landschaft immer absurder, dazu kommt immer dichter werdender Nebel.

    Als wir am Lava Tower ankommen (den wir aufgrund der schlechteren Witterung kaum erkennen können), sind wir alle total erschöpft und begeben uns schleunigst in das Essenszelt, nicht ohne uns gedanklich für die Anti-Luxus-Kommentare des ersten Abends zu entschuldigen. Grade jetzt, wo auch noch Nieselregen einsetzt, wir vollkommen platt sind und der Mix aus Höhe und Wetter uns total ausgelaugt hat, kommt diese trockene Ruhepause zur rechten Zeit. Wir alle haben leichte Anzeichen von Kopfschmerzen und zwingen uns zu essen und zu trinken. Anschliessend werden (zum einzigen Mal auf diesem Trip) die Regencapes rausgeholt und der Abstieg beginnt, an dessen Ende es uns allen ein kleines bisschen besser gehen sollte, nachdem man immerhin 700 Höhenmeter verliert. Dennoch sind wir abends nicht mehr als ein Häufchen Elend im Zelt und beschliessen ohne Umschweife den Tag zu beenden. Immerhin steht morgen nichts geringeres als die Barranco Wall an; und da dieses Hindernis wirklich wie eine komplett vertikale Wand aussieht, nötigt mir es einiges an Respekt ab. Damit wir bei dieser Etappe nicht im Stau stehen, macht der Guide deutlich dass wir absolut pünktlich starten müssen.

    Tag 4: Baranco Camp – Baranco Wall – Karanga Camp

    Ich habe zwar besser geschlafen als die vergangenen Nächte, aber immer noch leichte Kopfschmerzen. Nehme eine halbe Ibuprofen, und sofort geht es besser. Die Wand kann kommen! Und sie stellt sich als Witz heraus. Ich habe ein ganz klein wenig Höhenangst, aber hier gibt es nicht eine einzige Stelle die man auch nur als „heikel“ bezeichnen könnte. Die Kletterstellen sind alle nicht über irgendwelche Abgründe, und die ganze Sache ist relativ schnell bewältigt; „pole pole“, da wir trotz frühem Starts mitten im Stau stehen und an einigen Nadelöhr-Stellen immer wieder Pausen eingelegt werden müssen. Insgesamt gefällt mir die heutige Wanderung sehr, es gibt auch wieder ein wenig mehr Vegetation, wie auch schon beim gestrigen Abstieg vom Lava Tower sieht man ein paar witzig anmutende Bäume und doch einigermassen viel grün.

    Der Tag war sehr kurz, und wir sind sehr früh am Karanga Camp. Es stellt sich heraus dass wir zwei verschiedene Geschwindigkeiten haben; während zwei meiner Mitstreiter im gemächlichen „Pole-Pole-Tempo“ mit dem Guide laufen, halte ich mein Wandertempo aus den Schweizer Alpen bei und eile zusammen mit dem vierten Mitglied unserer Gruppe und dem Assistant Guide vorraus. Auf Nachfrage was denn mit „Pole Pole“ sei lässt dieser verlauten, dass ein zu langsames Tempo auch nicht gut sei. Schliesslich würde es nicht schneller und einfacher, sondern langsamer und schwerer. Ausserdem hat man so mehr Erholung im Camp. Klingt nur halbwegs plausibel, ist mir aber irgendwie grade egal – ich mag das eingeschlagene Tempo. Die Abrechnung kommt übermorgen, dann werden wir ja sehen!

    Was machen wir also mit dem Rest des Tages? Während die zwei Nachzügler, mit einiger Verspätung am Camp, direkt mal einen recht langen Nachmittagsschlaf einlegen, beschliessen wir die Gegend zu erkunden. Die Steinbrocken, die von weitem aussehen wie kleine Kiesel, erweisen sich bei näherer Betrachtung als riesige Felsen. Wir klettern ein bisschen herum, schiessen Fotos, bewundern wie schnell die Wolken durch das Karanga-Tal vor uns ziehen und in Sekundenschnelle das Wetter vom strahlenden Sonnenschein auf Nebelbank und wieder zurück umschaltet. Wie in einem Wettbüro fiebern wir mit den Wolken mit und hoffen dass sie uns einen Blick auf den Kibo als ganzes gewähren. Und tatsächlich – gegen abend klärt es auf und wir geniessen die volle Aussicht: der Kibo, zum ersten mal auch deutlich erkennbar seine Gletscher, dazu der Blick über das gesamte Karanga-Tal und runter bis ins beleuchtete Moshi.

    Tag 5: Karanga Camp – Barafu Camp

    Auweia. Aufgestanden und wahnsinnige Kopfschmerzen. Und dass nur knapp 17 Stunden vor der Gipfelbesteigung! Das kann ich doch jetzt gar nicht gebrauchen. Noch vor dem Frühstück nehme ich Ibuprofen. Selbstdiagnose (klingt komisch, ergibt für mich aber Sinn): zu lange geschlafen. Ich habe knapp 10 Stunden wie ein Stein durchgeschlafen, und da habe ich auch zuhause im Bett anschliessend Kopfschmerzen. Ausserdem sind es nicht die üblichen „oh Gott mein Kopf explodiert an allen Stellen“ Höhenkrankheit-Kopfschmerzen wie sie so oft beschrieben werden, sondern nur vorne von den Augen ausstrahlend. Vielleicht war es auch einfach nur weil ich gestern vergessen habe eine Sonnenbrille zu tragen. Egal, hilft nix, rauf geht’s auf 4700m zum Gipfelcamp. Gut essen, viel Trinken, und hoffen auf Besserung.

    Die Wanderung lässt sich dann auch nur halbwegs geniessen, aber es wird doch zusehends besser. Allerdings vergesse ich die Sonnencreme und sollte dies bitter bereuen – noch 10 Tage später zeigen meine Hände und Nase Spuren von dem, was mich heute verbrennt. Allerdings merkt man leicht angeschlagen und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in einer wüstenartigen Landschaft einfach nichts. Das ganze ist einfach nur surreal und es hat nichts mehr von Kilimanjaro, sondern eher von einer Wanderung über den roten Ascheplaneten Mars. Und Wasser sehe ich hier auch nicht, ihr könnt die Sonden also ruhig zuhause lassen... dafür geht beim Schlussanstieg zum Barafu-Camp nicht unweit von uns eine Gerölllawine den Berg hinunter. Eindeutig, dass hier ist kein Kaffeekränzchen mehr. Im Camp angekommen liegen wir alle erstmal für eine (oder mehrere) Stunden erschöpft rum. Nichts geht mehr. Nun möglichst schnell erholen, denn in 12 Stunden folgen nicht weniger als nochmal 1200 Meter bis zum Uhuru Peak.

    Wie macht man das? Wie erholt man sich hier möglichst schnell? Aufblasen der selbstaufblasbaren Luftmatratze schonmal nicht. Nach 3 Zügen komme ich mir vor als hätte ich grade einen Zeppelin mit Luft gefüllt. Nach jeder Aktion, und sei es nur sich die Schuhe zuzubinden, gönnt man sich eine Pause. Dementsprechend lange dauert das Packen des Rucksacks für die Gipfelnacht; nur das Minimum, wie es der Guide empfohlen hat. Aber Hauptsache das ist schonmal fertig; der Wecker geht um 11 Uhr nachts, da will man nicht noch seinen Rucksack packen. Ich entschliesse mich, den Nachmittag wieder wach zu bleiben, um abends etwas schlafen zu können. Pustekuchen; ich zähle quasi die Minuten runter und liege wach im Bett. Um 22:50 stehe ich auf, meine Kopfschmerzen sind komplett weg, ich bin bis in die Haarspitzen motiviert und will nichts anderes als endlich den Gipfel in Angriff nehmen. Eine letzte Stärkung bei Minustemperaturen im Zelt, schnell die Trinkblasen in den Rucksack, und los geht’s.

    Tag 6: Gipfeltag - Barafu Camp – Uhuru Peak – Barafu Camp – Mweka Camp

    Meine Uhr sagt genau 00:02 als es losgeht. Zum ersten Mal nach 6 Tagen führt der Main Guide unsere Truppe an; und er tut dies mit einem extrem langsamen Schritt. Da ist es also, das „Pole Pole“ auf dass ich tagelang gewartet habe. Nungut, in dem Tempo kann’s weitergehen, das schaffe ich. Und so geht es dann durch die bitterkalte, klare Nacht dem Kibo entgegen. Nach ungefähr einer Stunde und der zweiten Pause dann der Schock: wir müssen uns aufteilen. Einem unserer Mitstreiter geht es nicht gut; zugegebenermassen, es geht ihm schon seit Tagen nicht sonderlich. Während drei von uns noch relativ fit erscheinen, pfeift er auf dem letzten Loch. Der Main Guide misst seinen Blutsauerstoff; scheint ok zu sein, aber er soll langsamer gehen. Wir trennen uns und während der Main Guide mit ihm zurückbleibt und langsam weitergeht, gehen wir mit den beiden Assistant Guides im bisherigen Tempo weiter. Leider sollte er es nicht schaffen und bei ca. 5000 umdrehen müssen. „Life is bigger than a mountain“ sagte der Guide zu ihm, berichtete er uns später.

    Während unserer Gedanken bei unserem vierten Teammitglied sind, geht es stetig weiter bergauf. Ich schaue im Minutentakt auf mein GPS-Messgerät und feiere gewisse Meilensteine: „4895m! Nur noch 1000!“, 5000m, 5100m, 5200m... aber diese Feierlaune vergeht schnell. Auf 5300m nimmt einer meiner Mitstreiter Ibuprofen. Auf 5400m gibt er seinen Rucksack an den Assistant Guide ab. Während ich mich bis auf 5300m noch relativ fit fühle, erwischt mich die Höhe ab ca, 5400m ebenfalls. Ich komme mir vor wie ein Schlafwandler, alles ist ein bisschen unklar, unscharf, so als bin ich nicht komplett ich selbst. Ich zwinge mich ständig weiter das eiskalte Wasser zu trinken. Jede Pause nervt mich unendlich, weil wir immer so lange brauchen bis es weitergeht, und ich das Gefühl habe beinahe einzufrieren. Habe ich noch vorher gedacht „letztes Jahr hatten wir auch -20 Grad in Zürich, was kann hier schon passieren“, so könnte ich mich dafür Ohrfeigen. Wir sind noch nichtmal am Stella Point und ich trage schon 5 Schichten, wenngleich 3 davon sehr dünn sind. „Pole Pole“ heisst es – aber nicht etwa vom Guide, sondern von mir. Ich habe das Gefühl dass ich mich übergeben muss, wenn ich auch nur ein Stückchen schneller gehe. Bitte den Guide darum, langsamer zu laufen. „I don’t care how long it takes, I just want to get there, so please ‘pole pole’, I can’t go any faster”.

    Irgendwo zwischen 5500m und 5600m kommt die Rettung. Die Wasserleitungen meiner beiden Mitstreiter sind eingefroren, und mein Wasser ist einfach so kalt dass ich nicht mehr trinken mag; und da packen die Guides heissen Tee aus. Starker Pfefferminztee – mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber es kommt mir in diesem Moment vor wie pures flüssiges Lebenselixier und ist in Gold nicht aufzuwiegen. Nur noch eine halbe Stunde bis zum Stella Point, lügt unser Assistant Guide. Auch wenn ich vollkommen benebelt bin funktioniert mein logisches Denken noch gut genug um mit einem Blick auf mein GPS diese Aussage als Lüge zu entlarven. Aber ist mir sowas von egal, weiter geht’s. Der Blick nach vorne ist allerdings, wie schon in den letzten 4 Stunden, ernüchternd: viele kleine Lichter bahnen sich ihren Weg, und es ist unmöglich zwischen den kleinen Stirnlampen der Kletterer und den hell strahlenden Sternen zu unterscheiden. Touristenbedeckte Serpentinen und sternenverhangener Himmel verschmilzen zu einer funkelnden Tapete.

    Dann ist es geschafft, fast schon plötzlich und unerwartet gelangt man auf eine Ebene. Stella Point. Das erste Schild, das gröbste ist geschafft. Die Guides gratulieren uns, fallen uns in die Arme. Wie in einem schlechten Film begrüssen uns die ersten Sonnenstrahlen. Wie bereits andere beschrieben haben, ist man einerseits ergriffen ob der Tatsache, es tatsächlich geschafft zu haben; andererseits ist man viel zu müde um gross zu jubeln, zu erschöpft um gross zu feiern. Jeder feiert wohl für sich so im Stillen. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch noch nicht am Ziel. Ich will nicht zum Stella Point, ich will zum Uhuru Peak. Keine Zeit verstreichen lassen, los, weiter, dränge ich meine Gruppe. Um 6:36 ist es dann soweit und wir schiessen das eine Foto, welches für alle Strapazen entschädigt. Da die Sonne nun aufgeht und wir klare Sicht haben, wollen wir noch ein paar mehr Fotos schiessen, und begeben uns nur langsam und widerwillig auf den Rückweg. Allerdings nicht ohne zuvor alle mit einer Runde Schweizer Schokolade zu überraschen die ich vorsorglich rationiert habe, und etwas Tee ist auch noch da.

    Beim Abstieg wird einem erstmal klar wo man hochgestapft ist. Das ist einfach nur eine Geröllhalde aus losen Steinen! Und was in umgekehrter Richtung noch Stunden gedauert hat, wird nun in wenigen Minuten hinter sich gelassen. Ich folge den schnellen Schritten des Guides und rutsche den Hang hinunter; macht wahnsinnigen Spass und ist super schnell. In gefühlter Rekordzeit sind wir wieder auf 5000 Metern. Da merke ich, dass das Rutschen auf den Steinhängen meine Füsse arg lädiert hat. Die letzten Meter bis zum Camp schleiche ich förmlich zurück. Todmüde falle ich in mein Zelt; nur eine Stunde Pause, dann packen, essen, und weiter runter.

    Notdürftig verarzte ich meine Füsse; nun rächt es sich dass ich die Schuhe nie für wirkliche Bergwanderungen getestet habe. Oder es sind die neuen, dicken Wollsocken. Wie auch immer, es muss weitergehen. Leider stellen sich die folgenden 4 Stunden (wenn man fit ist, kann man den Weg in der Hälfte der Zeit schaffen) fast als härter heraus als der Beginn des Tages. Der gesamte Weg zum Mweka Camp führt durch ein ausgetrocknetes, steiniges Flussbett, stetig leicht bergab und drückt auf meine Füsse. Im Camp sitzen wir auf den Stühlen und jeder Gang zur Toilette gestaltet sich zu einer Tortur. Eine vorbeilaufende Touristin die den Aufstieg noch vor sich hat sieht uns und ist geschockt, wir scherzen ein bisschen, aber die Erschöpfung ist nicht gespielt. Von 4700m auf 5900m und runter auf 3100m, alles in knapp 13 Stunden. Gute Nacht! Unser Guide spendiert uns eine Runde Bier, und danach geht’s zur verdienten Nachtruhe.

    Tag 7: Mweka Camp – Mweka Gate ( – Hotel)

    Drei Stunden. Drei läppische Stunden noch, und die Füsse haben Pause. Wie auf rohen Eiern laufend nehmen wir diese finale Schlussetappe in Angriff. Die Etappe ist trotz aller Strapazen nochmal sehr schön, denn sie führt wieder durch grünen Regenwald. Dennoch sind wir alle überglücklich am Gate angekommen zu sein. Wir warten auf den Bus und sind zum Glück schneller im Hotel als gedacht; Mweka ist doch viel näher an Moshi als Londorossi. Als letzte Amtshandlung diskutieren wir das Trinkgeld, bevor wir uns nach einer Dusche wieder zurück in der Zivilisation fühlen.



    Tipps




    Ausrüstungsliste

    Meine Ausrüstungsliste findet ihr als Google Spreadsheet: hier : https://goo.gl/e2x3or (siehe auch Link Homepage)

    Ich fand sie ziemlich komplett, kaum unnützes dabei, aber dennoch mal auf einige Punkte eingegangen:

    -Daypack: vorher unbedingt testen, d.h. 10-12kg Gewicht rein, gut verteilt, und dann ein bis zwei möglichst lange Wanderungen. Das ist meiner Meinung nach die einzig zwingende Vorbereitung; denn die Schultermuskeln für einen schweren Daypack kann man schwer in 2-3 Tagen am Berg aufbauen.

    -Duffel bag: der Louis Speedbag war ein Geschenk des Himmels. Sehr günstig, wasserdicht, staubdicht, super einfach zu packen, und genau das was die Porter gerne auf ihrem Kopf tragen.

    -Plastiktüten: das Einzige wovon ich zuwenig hatte. Packt genug Plastiktüten in verschiedenen Grössen ein!

    -Schlafsack: ich habe mir noch ein Leinen-Inlet geholt – kann ich absolut empfehlen! Mein Schlafsack ist kaum schmutzig geworden, und das Inlet lässt sich viel einfacher Waschen als ein Daunenschlafsack. Auch nicht verrückt machen lassen wegen der Kondensation, es ist zwar jeden morgen etwas feucht, aber meinen Daunen hat das nichts ausgemacht.

    -Matratze: jede selbstaufblasbarende Matratze braucht ein bisschen Nachhilfe. Aber grade wenn’s zählt, am Barafu Camp, hat man keine Luft mehr. Für mich war diese Lösung perfekt da ich auf Luftmatratzen nicht gut schlafen kann, und zusammen mit der Alumatte war es warm genug. Ich kann aber allen nur die Exped Downmat empfehlen, allein der Aufblasmechanismus mit Pumpsack ist das Geld wert und wer darauf gut schlafen kann, investiert hier nicht am falschen Ende.

    -Gamaschen: sehe ich oft als „optional“ in Ausrüstungslisten, aber ich würde die auf „highly recommended“ aufstufen. Wenn es gleich zu Beginn matschig wird (und das kann durchaus der Fall sein) will man wirklich nicht die folgenden 6 Tage mit schlammverdreckten Füssen, Schuhen, Socken, und Hosen unterwegs sein. Dazu kommt dass man beim Abstieg vom Uhuru Peak eine Geröllhalde runterrutscht, und mit Gamaschen nicht ein einziger Stein in den Schuhe rutschen kann (knöchelhoch ist hier bei weitem nicht hoch genug). Und ein Stein im Schuh beim rasenden Abstieg 1000m bergab wird die letzten 1.5 Tage zur Hölle machen.

    -Hosen: unser Guide meinte wir sollten mindestens 3 Layers aus Hosen anziehen (lange Unterhose, winddichte Wanderhose, Regen-Überziehhose; optional eine vierte Thermo-Schicht). Ich hatte nur 2 Schichten, habe aber auch in meiner Jugend bei -10 Grad im kurzen Hosen Fußball gespielt und hasse das Gefühl einer Regenhose die sich wie eine Plastiktüte um die Beine wickelt. Hier muss man einfach gut vorher abschätzen, weil man Hosen auch nicht mehr am Berg wechseln kann.

    -Unterwäsche: Merinowolle ist schweineteuer. Aber sie ist jeden Cent wert. Bei meiner nächsten ähnlichen Wanderung werde ich als unterste 2 Layer nichts anderes als Merinowolle anziehen, das steht fest. Merinowolle wärmt im Kalten, klebt nicht im Warmen, wird fast nicht nass ausser wenn man schwitzt wie ein Bär, und selbst dann trocknet es super schnell wieder. Und es stinkt selbst nach Tagen nicht. Merinowolle ist nichts weniger als ein Wundermaterial und meiner Erachtens Pflicht in jeder Kilimanjaro-Ausrüstungsliste.

    -Fast alle Guides haben Solar-Ladegeräte für ihre Handys mit. Packt euer USB-Kabel ein, und mit etwas Glück kann euer Guide euer Handy aufladen (nutzt dass aber nicht jeden Tag, denn es braucht ca. 6 Tage Sonnenschein bis der Solarakku ganz voll ist). Tipp: Handy 7 Tage ausgeschaltet auslassen, schliesslich seid ihr im Urlaub, und ausser dem Coolness-Faktor gibt es keinen Grund, vom Kilimanjaro aus Mails zu beantworten.

    -Der Deuter Schlauchisolator hat es tatsächlich geschafft, bei mir zu verhindern dass das Wasser einfriert. Ich kann das komplette System also nur empfehlen. Sollte es allerdings in eurer Gipfelnacht so richtig kalt werden, hilft das alles nichts; bringt definitiv eine Thermosflasche mit.

    -Snacks braucht man nicht unbedingt, aber sind auf den längeren Etappen willkommene Energiespender. Allerdings würde ich beim nächsten Mal noch mehr Snacks mitnehmen – und sie an die Porter verteilen. Man sieht einfach so viele Porter erschöpft am Wegesrand und die freuen sich tierisch über jeden Snack. Natürlich nur soviel wie man im Daypack tragen kann. Alles bis auf 2-3 Riegel kann man bedenkenlos vorm Gipfeltag aufessen oder verteilen.

    -Auf dem Berg braucht man kein DEET, kein Moskitonetz. Ibuprofen ist das Kopfschmerzmittel der Wahl für die meisten Guides. Was in meiner Liste fehlt ist Hand Sanitizer! Und ein besonderes Augenmerk gilt Labello, grade bei der kalten, trockenen Höhenluft leiden die Lippen sehr (und im Gegensatz zu Sonnencreme kann man sich die nicht ausleihen). Einiges auf der Liste, wie z.B. 1st Aid Kit und Sonnencreme, haben wir uns aufgeteilt – es braucht ja nicht jeder jeden Tag mit hochzuschleppen, zumal die Guides vieles davon auch für den Notfall dabei haben.

    -Handschuhe: damit ist nicht zu spassen. Wenn ihr Trekkingstöcke dabei habt, braucht ihr gute Handschuhe, spart nicht am falschen Ende. Es wird bitter bitter kalt.

    -Trekkingstöcke: fehlen in meiner Liste. Ich habe lange darüber nachgedacht und mich anschliessend dagegen entschieden. Ich halte hier ein Plädoyer GEGEN Trekkingstöcke. Auf der Strecke hatte ich das Gefühl dass ausnahmslos alle anderen Touris welche dabei hatten, aber viele keine Ahnung hatten, wie man damit umgeht; bei richtiger Verwendung können Trekkingstöcke die Kraft verteilen und insbesondere die Knie stark entlasten. Bei falscher Verwendung jedoch gefährden sie Trittsicherheit, Stabilität und Balance und helfen null. Ich kann nur jedem raten: macht ausgedehnte Wanderung mit Trekkingstöcken, in möglichst verschiedenen Gebieten (insbesondere steinige Areale) um rauszufinden ob ihr damit besser klarkommt. Nehmt insbesondere einen steilen, langen Abstieg in Angriff. Ich persönlich habe Trekkingstöcke und nehme sie immer mit auf Touren in der Schweiz, probiere sie immer wieder aus, aber fühle mich ohne sie sicherer als mit, und für mich ist es nur ein Hindernis. Falls ihr auch zu dieser Kategorie gehört, lasst sie ruhig zuhause; im Zweifel hat mindestens ein Guide mindestens ein Paar Stöcke immer dabei. Und wenn ihr Trekkingstöcke doch mitnehmt, was bei 99% der Fall ist, so stellt bitte sicher dass ihr wisst wie man mit ihnen läuft, aber auch wie man sie verstaut wenn man sie nicht braucht (nicht der nachfolgenden Person in der Barranco Wall mit den Stockenden die Augen ausstechen, was bei uns beinahe passiert wäre). P.S.: Ohne Trekkingstöcke braucht man nicht so dicke Handschuhe weil man die Hände in die Taschen stecken kann :-P

    Trinkgeld und die Porter

    Man weiss nie so genau, ob das Trinkgeld auch bei den Personen ankommt. Unser Guide hat uns leider schon im Hotel erfolgreich veräppelt: „lasst das Bargeld hier, ist viel sicherer, und am Berg könnt ihr eh nichts kaufen“. Stimmt erstens nicht – am Gate gibt es eine Menge Souvenirs, die ich gerne gekauft hätte. Zweitens wurde uns somit die Chance genommen, am Abend des vorletzten Tages den Portern persönlich das Trinkgeld zu geben. Zwar hat unser Tour Operator uns dafür einen Zettel gegeben und uns versichert alles würde korrekt verteilt, aber nach Auskunft von mehreren Ex-Portern stimmt das nicht. Irgendwie ist das System dazu einfach zu korrupt. Es gibt noch unzählige weitere Maschen, so wird z.B. behauptet man hätte 15 Porter obwohl es nur 12 sind; und wenn man dann fragt „wer sind denn unsere Porter“ holt der Guide einfach 3 andere aus einer anderen Gruppe ran. Solange man nicht perfekt Suaheli spricht, ist man aufgeschmissen und muss den Guides vertrauen, und laut Ex-Portern sind die meisten Guides sehr erpicht darauf, möglichst viel Trinkgeld in ihre eigene Tasche zu kriegen. Wir haben um ein Gruppenfoto mit allen Portern gebeten und versucht ihre Namen zu lernen, aber am Ende waren wir doch sehr darauf angewiesen, dass die zuständigen Personen ehrlich genug sind.

    Am Ende des Trips kann man den Portern auch seine alte Ausrüstung geben. Sie werden keine Szene machen, selbst wenn ihr ungewöhnlich grosse Geschenke macht. Andere Kulturen, andere Sitten. Aber dennoch solltet ihr euch innerlich freuen, denn mit jedem Paar Wollsocken oder jedem T-Shirt helft ihr ihnen ein stückweit beim nächsten Aufstieg. Ganz zu schweigen von einem Rucksack oder Paar Wanderschuhe – aber wohl nur die wenigsten sind bereit bzw. haben den finanziellen Spielraum, so grosse Spenden zu machen. Ein bisschen kann man dem vorsorgen, indem man über eine Agentur bucht, die ihre Porter über die KPAP (www.kiliporters.org/) organisiert. Die sorgen für bessere Arbeitsbedingungen der Porter und verleihen ihnen auch menschenwürdiges Equipment.

    Eine Verteilung der Trinkgelder wird auf der Internetseite unseres Touranbieters wie folgt empfohlen empfohlen: UK Tips and Donations

    Als andere Quelle für Trinkgelder, aber vieles vieles mehr und absoluten Lesetipp zur Kilimanjaro-Vorbereitung kann ich das Buch von Henry Stedman empfehlen. Ich habe es leider etwas spät gelesen (auf dem Rückflug), aber kann nur jedem raten es sich *vor* dem Trip zu kaufen und durchzuschauen, am besten sogar noch bevor man seinen Tour-Operator wählt!

    Vorbereitung

    Ich habe teilweise krasse Geschichten von Leuten gehört, wie sie sich vorbereiten usw. – ich will hier mal ein Gegenbeispiel anbringen. Aufgrund beruflicher und gesundheitlicher Umstände konnte ich gar nicht trainieren. Was ich im halben Jahr vor dem Kilimanjaro-Aufstieg gemacht habe war folgendes:

    -Niesen Aufstieg im Berner Oberland (1700 Höhenmeter in 4-5 Stunden, sehr locker)

    -Rigi Winterwanderung ohne viele Höhenmeter auf ~1500m, aber ca. 8 Stunden wandern durch den Schnee mit 12kg Rucksack um den Rücken zu trainieren

    -2x Denzlerweg am Uetliberg, dass ist ein steiler Anstieg von ca. 300 Metern.

    Das war alles. Darüberhinaus habe ich absolut nichts gemacht – nichtmal leichtes Jogging, und nichtmal ein Fitnessstudio von aussen angeschaut. Es gibt sogar Leute die behaupten dass Jogging contraproduktiv ist, so meinte unser Guide dass Marathonläufer zwar relativ lange Strecken relativ schnell laufen können, aber meistens nach 3-4 Stunden der Körper denkt „okay, normale Trainingszeit, ich schalte aus“ bzw. der Körper sich so an die ca. 10km/h gewöhnt hat, dass es für diese Leute schwerer ist sich an „Pole Pole“ zu halten und langsamer zu laufen (in der Gipfelnacht bewegt man sich mit unter 1km/h). Das absolut einzige was für den Kilimanjaro als Vorbereitung empfehlenswert ist ist Wandern, am besten Bergwandern, und zudem mit dem exakt gleichen Rucksack (und am besten noch gleicher Ausrüstung) wie dass was man auch am Kibo trägt.

    Jambo - Kilimanjaro : Hakuna Matata !

    Meine Track-Daten im Überblick :

    Aufstiegsroute :Lemosho Route
    Routen-Variante :
    Tour-Operator :Ultimate Kilimanjaro (lokaler Operator: Zara Tours)
    Tour-Dauer :7 Tage
    Beginn der Besteigung :07.01.2013
    Ende der Besteigung :13.01.2013
    Datum am Gipfel :12.01.2013
    Gipfel des Aufstieges :Uhuru Peak [5.895m a.s.l.]
    Kraterübernachtung :Nein
    Start Krateraufstieg :Nachts
    Noch eine Besteigung geplant :Eventuell
    Summit-Certificate-Nr. :256600
    Bildanzeige :Ja
    Abspann :Jambo - Kilimanjaro !

    Mein Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro war vor :

    ... Tagen :1.715 Tagen
    ... Monaten :56 Monaten
    ... Jahren :4,7 Jahren
    Vom Gipfelerfolg zum Eintrag :sind nur 4 Tage vergangen ...

    Das Schild am Gipfel meines Aufstieges :

    ... Die Gipfelschild-Beschreibung :Zu meiner/unserer Besteigung des Kilimanjaro stand am Uhuru Peak ein mehrteiliges, grünes Metallschild mit folgender, gelber Aufschrift :
    ... Mein Gipfelschild :
    Das Kilimanjaro-Gipfelschild am Uhuru Peak vom 15.12.2011 bis zum 20.07.2014
    Mit Klick vergrößern :
    ... Der Zeitraum :Dieses Gipfelschild stand am Uhuru Peak [5.895m] im Zeitraum vom 15.12.2011 bis zum 20.07.2014 .
    ... Mehr Informationen :Zu der Chronologie der Schilder am Gipfel des Mount Kilimanjaro gibt es im Kilimanjaro-Wiki mehr Informationen.

    Meine Route zum Gipfel des Mount Kilimanjaro :

    Ich habe den Mount Kilimanjaro über die Lemosho Route bestiegen, deren Verlauf in der folgenden Google-Map mit interaktivem Höhenprofil eingetragen ist. Über die Marker, Symbole und das Profil sind zusätzliche Infos zu erhalten.

    - Die Map mit Routenverlauf in einem Extra-Fenster anzeigen.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen in den 2013-er Jahren:

    Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate zum Zeitpunkt meiner Besteigung in den 2013-er Jahren, bei einem damaligen Gesamtaufkommen von ca. 60000 Besteigern pro Jahr wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im Januar 2013, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro in den 2013-er Jahren
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 60000 Kilimanjaro-Besteigern / a.



    Die aktuelle Routennutzung am Mount Kilimanjaro :

    Die von mir / uns begangene Lemosho Route wurde im Verhältnis zu den weiteren Routen am Mount Kilimanjaro entsprechend folgender Grafik von allen Besteigern aus dem Kilimanjaro-Gipfelbuch zum Gipfelaufstieg genutzt.

    Die gesamten Kilimanjaro-Gipfelbucheinträge am 23.09.2017
    Verteilung der Gipfelbuch-Einträge auf die einzelnen Routen : prozentual



    Die maximalen Besteigungen am Kilimanjaro (2013) :

    1.0 Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der maximalen Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate des Jahres 2013 bei einem Gesamtaufkommen von ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im Januar, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro ( 23.09.2017 )
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 60.000 Kilimanjaro-Besteigern / a aktuell.




    2.0 Die Monats-Besteigungen auf der Lemosho Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Monat auf der Lemosho Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Lemosho Route
    Verteilung der Besteigungen pro Monat auf die einzelnen Monate im Jahr




    3.0 Die Tages-Besteigungen auf der Lemosho Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Tag auf der Lemosho Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Lemosho Route
    Verteilung der Besteigungen pro Tag auf die einzelnen Monate im Jahr




    Das Wetter am Kilimanjaro zu meiner Besteigung :

    Die durchschnittlichen Wetter- / Klimadaten am Kilimanjaro während des 12.01.2013, zum Zeitraumes meiner Gipfel-Besteigung, im Verhältnis zu den anderen Monaten sind aus dem folgenden Niederschlags- und Temperaturdiagramm zu entnehmen. Basis der Durchschnittswerte sind Meteorologische Berechnungen der letzten 20 Jahren. Die tatsächlichen Werte können somit abweichen.

    Die Jahreszeit zu meiner Besteigung : Beginn der kurzen Trockenzeit (Sommer)

  • Der jährliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 970 mm/a
  • Der durchschnittlliche, monatliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 80,83 mm/M

  • Der monatliche Durchschnitts-Niederschlag in Moshi am Fuß des Kibo in mm/M
      Im Januar : Niederschlag - Gering - 30 mm/M , Bewölkung - Gering ,
      Temperatur - Warm - min. 17°C - max. 33°C , Jahreszeit - Kleine Trockenzeit .
      Im Besteigungungsmonat Januar - Besucherzahl: Sehr Hoch (Hauptsaison).


    Der monatliche Schneefall am Gipfel des Kibo ab 5.700 m a.m.S.L. im Januar in cm
    Im Zusammenhang mit dem Schneefall in den anderen Monaten des Jahres .




    Die monatlichen Durchschnitts-Temperaturen in Moshi im Januar in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Die monatlichen Temperaturen in den versch. Höhenlagen am Kibo im Januar in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Rechtlicher Hinweis :
    Die aufgeführten Klimawerte sind Durchschnittswerte und daher nur bedingt als Klimaprognose / Wettervorhersage geeignet. Ein Rechtsanspruch daraus ist prinzipiell ausgeschlossen.

    Meine Kilimanjaro-Gipfelbilder (26 Bilder) :

    Diese Galerie ist für die Betrachtung mit Smartphones optimiert.

    Die folgenden Bilder meiner Kilimanjaro-Besteigung habe ich meinem Gipfelbucheintrag hinzugefügt.

    Uhuru Peak am 12.01.2013 
    Tag 1 - Regenwald kurz nach Londorossi Gate 
    Tag 2 - vor Shira 1 Camp 
    Tag 3 - Kibo vom Shira 2 Camp 
    Tag 4 - Kibo vom Barranco Camp 
    Tag 4 - Barranco Wall 
    Tag 4 - Barranco Wall 
    Tag 4 - Kibo vom Karanga Camp 
    Tag 4 - Kibo vom Karanga Camp 
    Tag 4 - Über den Wolken :-) 
    Tag 5 - Weg zum Barafu Camp 
    Tag 5 - Mawenzi Peak vom Barafu Camp 
    Tag 6 - Gletscher vom Uhuru Peak aus 
    Tag 6 - Uhuru Peak und Gletscher 
    Tag 6 - Sonnenaufgang am Uhuru Peak 
    Tag 6 - Sonnenaufgang am Uhuru Peak 
    Tag 7 - Regenwald nach Mweka Camp 
    Tag 7 - Kilimanjaro Blume 
    Panorama der Shira-Ebene (1) 
    Panorama der Shira-Ebene (2) 
    Panorama Karanga Valley & Campsite 
    Panorama auf dem Weg zum Barafu-Camp 
    Panorama des Weg zum Barafu Camp 
    Panorama Barafu Camp inkl. Mawenzi 
    Mawenzi, vom Uhuru Peak aus 
    Panorama vom Karanga Valley 

    Die Gipfelbuch-Signatur für Foren :

    Hier die aus diesem Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Eintrag als Bild (im png-Format) generierte, dynamische Signatur als Beta-Feature.



    Du kannst diese/deine Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Signatur mit Link zu diesem Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. einfach verwenden, indem du den folgenden HTML-Code oder BB-Code kopierst und dann dort z.B. in deinen Account-Einstellungen einfügst. Die Code-Auswahl sollte nach der Zulassung z.B. in den Forum-Account-Einstellungen erfolgen.

    · Die Signatur als HTML-Code :


    · Die Signatur als BB-Code :


    Permalink für Websites :

    Zum Einbau eines festen Links, wie folgt zu sehen, zu diesem Kilimanjaro Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. kannst du einfach die dann folgenden Code-Varianten verwenden.

    Mein Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag

    · Als direkter Link :


    · Als HTML-Code-Link mit Linktitel für Websites :


    · Als BB-Code-Link mit Linktitel für Foren und Blogs :


    Der QR-Code des Gipfelbucheintrages :

    qr code

    Das nebenstehende Bild des QR-Codes, in dem die URL zu diesem Gipfelbucheintrag verschlüsselt ist, kannst du direkt speichern (Kontextmenü rechte Maustaste) oder per nachfolgendem HTML-Code in Websites, Foren, Mails u.d.gl. einbauen.

    Moderne Smartphones (ggf. mit einer entsprechender App) können dann diesen QR-Code per integierten Kamera lesen und so diese Gipfelbuchseite direkt im Browser, ohne manuelle Eingabe der URL, aufrufen.

    · Hier der HTML-Code für den QR-Code als Bild zum Einbau in Websites:


    Zu meinen Gipfelbildern

    Kilimanjaro-Gipfelstürmer :

    • Christian
    • CH-8046 Zürich
    • Schweiz


    Kommunikation :



    Bilderliste :

    Diese Galerie ist für javafähigen PC optimiert.

    Die Kilimanjaro-Gipfelbilder im Format bis 1.000px Breite.
    Mit Klick auf die Icons (Lupe) können die Bilder einzeln oder auch zusammen in einer Slideshow betrachtet werden :


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    Kommentare :

    Die folgenden Kommentare wurden bereits von Besuchern zu diesem Gipfelbucheintrag gepostet.

    Kommentare (5)

    Super Fast Entry
    Hallo Christian,

    Glückwunsch zum Gipfelsieg am Mount Kilimanjaro und danke für deinen super schnellen Eintrag hier in das Gipfelbuch. Erwarten dann dein versprochenes Update mit dem ausführlichen Bericht und auch einigen Fotos mehr.

    Gruss Detlev
    #1 - Detlev - 16.01.2013 - 11:21
    Bilder-Update
    Hallo Christian,
    danke für dein Bilder-Update und den tollen Bericht im Kilimanjaro-Forum.
    Hier : http://goo.gl/yfVeM
    Gruss Detlev
    #2 - Detlev - 21.01.2013 - 12:07
    Grandiose Panoramen
    Hallo Christian,
    danke für das Bilder-Update mit den grandiosen Panoramen ! Die Panos sind auch im 1.600px-Format im Kilimanjaro-Wiki zu sehen : http://goo.gl/lqrXQ

    Gruss Detlev
    #3 - Detlev - 07.02.2013 - 23:58
    1. Jahrestag
    Hallo Christian,
    Gratulation zum 1. Jahrestag deiner erfolgreichen Kilimanjaro-Besteigung.

    Gruss Detlev
    #4 - Detlev - 12.01.2014 - 14:50
    4. Jahrestag
    Hallo Christian,
    Gratulation zum 4. Jahrestag deiner erfolgreichen Kilimanjaro-Besteigung am 12.01.2013 .

    Gruss Detlev
    #5 - Detlev - 12.01.2017 - 09:42
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    Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag Nr. 259
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