Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag Nr. 321
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 Norbert Moser - Uhuru Peak [5.895m] am 12.08.2013

Der Mount Kilimanjaro

Norberts Lemosho-Tour August 2013

  • Gipfelbucheintrag-Nr. 321 vom 25.12.2013 · 3400-mal angesehen
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  • Mein Gipfelbucheintrag :

    Der Eintrag in das Kilimanjaro-Gipfelbuch :
    Norbert Moser aus Gröbenzell / Deutschland schrieb sich am 25.12.2013 mit dem folgenden Eintrag und Informationen zur eigenen Besteigung des Mount Kilimanjaro, des höchsten Berg Afrikas, in das inoffizielle Gipfelbuch (The inofficial Mount Kilimanjaro Summit Log) auf www.mount-kilimanjaro.de ein.

    Der Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro :
    In der Zeit vom 06.08.2013 bis zum 13.08.2013 habe ich während einer 8-Tagestour mit dem Touroperator Summits Africa über die Lemosho Route den Mount Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, bis zum Summit Uhuru Peak [5.895m] am 12.08.2013 erfolgreich bestiegen und lege als Zeugnis die Summit-Certificate-Nr. 281171 bzw. das Gipfelfoto diesem Gipfelbucheintrag bei.

    Norbert Moser , 25.12.2013

    Mein Kommentar zum Gipfelbucheintrag :

    Vorwort:
    Eine Besteigung des Kilimanjaro war schon lange mein Traum. Nachdem ich mich dann dazu entschlossen hatte, diesen Berg zu versuchen, habe ich mir noch etwa ein Jahr Zeit gelassen wirklich dafür zu trainieren. Ich wollte im August 2013 auf den Berg und habe im Frühsommer 2013 endlich angefangen zu trainieren: mit dem Fahrrad zur Arbeit, keine Rolltreppen oder Aufzüge, viel, viel gehen (auch und insbesondere lange Strecken), allerdings kein Joggen o.ä. und in den letzten sechs Wochen vor der Afrikareise an jedem Wochenende eine Tagestour in den Bergen. Und in der Woche vor der Abreise noch eine Tour auf über 3.000 m Höhe mit einer Übernachtung. Ich fühlte mich nicht unbedingt topfit, aber vorbereitet. Auf der vorletzten Bergtour hatte ich ca. 2.000 Hm und ca. 20 km in etwa 6 Stunden bewältigt. Das musste reichen. Ob ich für die Höhenluft körperlich fähig war, musste ich ausprobieren.

    Dass ich als einziger Tourist mit 13 Begleitpersonen unterwegs sein sollte, hat mich anfangs irritiert. In der ersten Planung wollte ich die Tour alleine machen. Dann war ich im Zweifel und dachte an die vielen Wegstunden und die Abende, die ich ohne "Leidensgenossen" unterwegs sein sollte. Ich habe mich dann anders entschieden und den Veranstalter gebeten, die Tour für weitere Touristen zu öffnen. Dies wurde mir bestätigt und mitgeteilt, dass maximal fünf weitere Bergsteiger mit dabei sein werden. Nun war ich dann doch der Einzige. Meine Irritation war von Fragen begleitet: Wie wirkt das auf das Team? (Die denken sicher, dass ich viel Geld habe.) Was müssen die anderen Bergsteigergruppen denken? (Auch die denken wahrscheinlich, dass ich mir das ohne Probleme leisten kann.) Wie komme ich ohne "Leidensgenossen" zurecht? Mein Fazit dazu: Im Ergebnis war es gut so! So konnte ich insbesondere am Gipfeltag mein Tempo gehen und war weder zu schnell noch zu langsam unterwegs. Und es war überhaupt kein Problem, mit dem Team den Tag und die Abende zu verbringen. Ich würde es wieder so machen.
    Ich hatte bei der Tour eine wirklich klasse Crew und ich muss mich hier noch einmal für die tolle Unterstützung bedanken. Was die Träger und alle im Team leisten ist wirklich großartig.

    Hier noch ein paar Gedanken zur Auswahl des Tour-Operators:
    Ich habe den gesamten Afrika-Urlaub (Kilimanjaro mit anschließender Safari für 8 Tage und 5 Tage Sansibar) über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht. Dazu hatte ich im Vorfeld bei etwa 12-15 verschiedenen Veranstaltern angefragt. Durch mehrere Auswahlprozesse (Kosten, Dauer, Unterkünfte, individuelle Reiseplanung, subjektives Vertrauen,...) blieb dann letztlich der endgültige Veranstalter übrig. Eine wirkliche Wahl des Tour-Operators (Summits Africa) hatte ich dabei natürlich nicht. Wichtig war mir aber auf jeden Fall, dass mir vom deutschen Veranstalter zugesichert wurde, dass die Bezahlung, Ausrüstung, Ernährung und Ausbildung der Crew auf einem guten Niveau sind. Das konnten mir nicht alle Anbieter zusichern, entweder weil sie keine Kenntnisse darüber hatten oder weil es leider dann nicht so war. Diese hatte ich also auf jeden Fall ausgelistet, auch wenn andere Rahmenbedingungen passend waren. Mir war es wichtig, dass die Crew vernünftige Arbeitsbedingungen hat und ich war gerne bereit, hier etwas mehr Kosten zu haben.
    Trinkgeld gab es von mir anschließend natürlich auch, aber eine faire Grundbezahlung sollte selbstverständlich sein!

    Was hatte ich an Ausrüstung?
    Gute Bergstiefel, ein Paar leichtere Trekkingschuhe, Trekkingstöcke (die haben mir beim Absteigen sehr geholfen; keine Knieprobleme), eine leichte Berghose- und jacke (regendicht) und eine dicke Berghose sowie -jacke (beide regendicht). Dazu ein paar Funktions-T-Shirt, gute Socken, einen Sonnenhut und eine warme Mütze und für die Gipfelnacht wirklich warme Funktionsunterwäsche und jeweils ein Paar dünne und dicke Handschuhe. Um genügend unterwegs trinken zu können hatte ich einen 3-Liter-Wassersack. Damit konnte ich immer wieder trinken ohne Pause machen zu müssen, um im Rucksack eine Trinkflasche zu suchen. Für die Gipfelnacht hatte ich einige Energieriegel. Weitere Ausrüstungen waren: zwei Outdoorhandtücher, Sonnencreme, Sonnenbrille, Stirnlampe, Magnesiumtabletten (gegen Muskelkater beim Abstieg; ich hatte jedenfalls keinen!). Der Schlafsack und eine Unterlage (5 cm Schaumstoff) wurden vom Tour-Operator gestellt. Beim eigentlichen Schlafsack war noch ein Fleece-Inlett dabei. Ich hatte zusätzlich noch einen eigenen Seidenschlafsack mit. Ohne diesen wären einige Nächte vom Boden her zu kalt gewesen. Ideal wäre beim nächsten Mal eine zusätzliche Wärmeisolation (Metallreflexfolie o.ä.) zum Boden, da die Schaumstoffunterlage zu dünn war, um die Bodenkälte abzuhalten. Für Fotos hatte ich eine gute Spiegelreflexkamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv. Und sonst nicht viel. Vermisst habe ich eigentlich nichts. Die wichtigsten Utensilien waren beim Hinflug im Handgepäck.

    Nach der Vorbesprechung am Vorabend, bei der auch meine Ausrüstung geprüft wurde, fuhren wir dann am nächsten Tag zum Nationalparkgate. Hier mussten wir einiges an Bürokratie (Anmelden, das Wiegen der Ausrüstung, welches nicht mehr als 20 kg pro Träger betragen darf etc.) erledigen und das hat dementsprechend lange gedauert. Anschließend sind wir noch weiter zum eigentlichen Einstieg gefahren.

    Hier nehmen die Träger die Ausrüstung auf: Zelte, Stühle, alles, was man zum Kochen benötigt, einschließlich des Wassers für den jeweiligen Tag und Vorräte für acht Tage und 14 Personen, die jeweilige persönliche Ausrüstung und natürlich meine Ausrüstung. Ich selbst muss nur einen kleineren Rucksack tragen, in dem ich etwas Proviant, 3 Liter Wasser und Wechselkleidung habe. Dazu natürlich meine Fotoausrüstung. Das Gepäck, welches die Träger nehmen, ist gut verschnürt in wasserdichten Säcken und sie tragen es auf dem Kopf. Zwischendurch sehe ich immer wieder, welche Last dies trotz der Gewohnheit ist. Und dennoch sind sie schneller als ich: sie gehen nach mir los und kommen vor mir an, denn das Lager ist (fast) immer schon bereitet, wenn wir in den Camps ankommen.
    Einer der Träger ist Moslem und während meiner Tour war Ramadan. Das bedeutete für ihn, dass er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken hatte. Wie hat er das nur geschafft???

    Start für meine Tour war am 06.08.2013 um 13:30 auf ca. 2.324 m. Zu meiner Crew gehörten außer mir als einzigem Touristen der Guide Marco Siaity, der Koch Andrea Stephano und 11 weitere Begleiter.
    Das Essen von Andrea war immer gut und es hat mich oft überrascht, was alles möglich ist.
    Zum Frühstück Porridge, immer frisches Obst (Papaya, Ananas, Banane), Toast, Rührei, Bacon, Marmelade, Kaffee oder Tee.
    Abends gab es immer ein Drei-Gänge-Menü: Suppe (z.B. Zucchinicremesuppe), Hauptgericht (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Pommes!, Huhn, Gulasch, Rindfleisch, Gemüse, Salat,...) und wieder frisches Obst als Dessert.
    Im Laufe der Tour wächst mein Erstaunen über die Vielfalt und Frische. Was mich ebenso erstaunt ist die Wasserversorgung. Alles muss mühselig von Wasserstellen geholt werden, die z.T. weit von den Camps entfernt sind. Die Träger leisten wirkliche Schwerarbeit. Meine Hochachtung!



    DIE TOURENBESCHREIBUNG

    - 06.08.2013 -
    Erste Etappe zum Big Tree Camp (Mti Mkubwa) auf ca. 2.737 m:
    Wegzeit 2:30 Std, Weglänge 4,71 km, 494 Hm auf, 88 Hm ab. (Höhenangaben, Wegstrecken, Gehzeiten und meinen Puls habe ich mit einer Suunto Ambit aufgenommen.)
    Wetter: regnerisch; im Camp etwa 14°C tagüber/abends; nachts im Zelt 14°C.

    Mit einem Pulsoximeter messe ich meinen Blutsauerstoff. Heute morgen war er bei 94%, abends bei 91%.
    Während der gesamten Tour habe ich auch ständig meinen Puls gemessen. Auf der ersten Etappe betrug er im Mittel 120 (min. 82, max. 151).

    Der Weg war nicht allzu steil, wunderschön im Regenwald und nur zeitweise ein wenig rutschig. Ab und zu ist es nebelig. Wir sehen zwar viele verschiedene Pflanzen, Bäume, Büsche und Blumen, aber leider keine Tiere.
    Das Camp ist eng, viel Platz gibt es hier nicht, so dass die Zelte sehr nahe zusammen stehen.
    Nach der Ankunft im Lager müssen wir uns heute und auch an den nächsten Tagen bei den Rangern anmelden. Bürokratie muss eben sein!

    - 07.08.2013 -
    Zweite Etappe zum Shira Camp 1 auf 3.510 m:
    Wegzeit 5:17 Std., Weglänge 9,35 km, 859 Hm auf, 176 Hm ab.
    Das Wetter ist wolkig, aber trocken. Mittags etwa 16°C, nachts im Zelt 11°C.
    Blutsauerstoff morgens 92%, abends 88%.
    Puls im Mittel 120 (min. 73, max 146).

    Auch dieser Weg war nicht zu steil. Der Wechsel vom Regenwald in die anderen Vegetationszonen (siehe Bild „In der Übergangszone“) war gut zu erkennen. Die Pflanzenwelt ist einfach herrlich. Flechten und Nebel wirken ein wenig gespenstisch und ich mich insgesamt aus der Zeit gerückt.
    Erst nach der Mittagspause kann ich zum ersten Mal den Kilimanjaro sehen, der leider von Wolken verhangen ist. Der Blick auf ihn über die weite Ebene ist trotzdem erhaben, ebenso der Rundblick zum Shira Ridge. Diese Ebene müssen wir überqueren, um zu nächsten Camp und wirklich zum Fuß des Kilimanjaro zu kommen.
    Unterwegs finde ich in einer kleinen Wasserstelle Kaulquappen, die auch in Höhen von mehr als 3.000 m überleben können. Erstaunlich!
    Beim Lager leben einige Vögel: Tauben, Rabenvögel (wahrscheinlich Geierraben) und spatzenähnliche Vögel.
    Auf der Shira-Ebene gibt es viel Platz. Die Zelte stehen also weit voneinander entfernt und unser Lager wurde etwas abseits aufgeschlagen.

    Im Aufstieg kommt bei einer kleineren Steilstufe ein Träger einer anderen Gruppe aus dem Tritt und verdreht sich das linke Knie. Bänderriss? Jedenfalls kann er nicht weiter. Ihm wird sofort geholfen; und es sind nicht "seine" Leute, die helfen. Aber es wird ihm das Gepäck abgenommen, das Knie versorgt, gefunkt, so dass der Guide seiner Gruppe Bescheid weiß und anderes. Dennoch muss er insgesamt selbst sehen, dass er zurecht kommt. Es kann keiner mit ihm hinunter gehen. Krankenversicherung gibt es nicht und die Kosten der Behandlung und der Verdienstausfall sorgen sicher für erhebliche Einbußen über die körperlichen Schmerzen hinaus. Ich hoffe, dass er gut hinunter gekommen ist.

    08.08.2013 -
    Dritte Etappe zum Moir Camp auf 4.145 m mit Trainingsetappe ab Camp zur Höhenakklimatisation auf 4.408 m:
    Wegzeit 4:40 Std., Weglänge 11,03 km, 656 Hm auf, 23 Hm ab (Angaben für den Weg zum Camp).
    Bestes Wetter. Sehr warm, im Lager T-Shirt-Wetter. Bei Sonnenschein 40°C im Zelt, um 20:00 Uhr 9°C, in den frühen Morgenstunden 4°C.
    Blutsauerstoff 90% morgens, abends 88%. Bisher ist er also morgens immer etwas besser als abends.
    Puls im Mittel 122 (min. 82, max. 147); während der Trainingsetappe auf 4.408 m und zurück Puls im Mittel 110 (min. 73, max. 136).

    Der Weg geht hauptsächlich über die Shira-Ebene mit mäßigem Anstieg. Zum Schluss führt er dann über eine steilere Stufe zum Moir Camp. Auf dem steileren Abschnitt hat sich in einer Felsnische ein eigenes kleines Biotop gebildet. Wahrscheinlich begünstigt durch Wasser und Schutz vor der Kälte ist die Vegetation hier vielfältiger und größer als auf der Ebene. Es wachsen hier auch große Lobelien.
    Der "Ausflug" zu einer Bergschulter nördlich vom Camp ist recht steil, aber gut zu gehen. Der Rundblick zu unseren Camp, zum Kilimanjaro und weit über die Ebene ist grandios. Die Shira-Ebene ist wolkenlos, weiter unten liegen Wolken. Der Mount Meru allerdings schaut aus den Wolken hervor. Herrlich!
    Zum Sonnenuntergang kommt der Kilimanjaro zum ersten Mal richtig aus den Wolken heraus. Sowohl der Anblick des Kilimanjaro als auch der Sonnenuntergang sind grandios. Und in der Nacht ist der Sternenhimmel ebenso überwältigend! (Wegen des vielen Trinkens muss ich nachts häufig raus.)

    - 09.08.2013 -
    Vierte Etappe zum Barranco Camp auf 4.029 m über das Lava Tower Camp auf 4.643 m
    Wegzeit 5:06 Std., Weglänge 11,82 km, 497 Hm auf, 667 Hm ab.

    Das Wetter ist heute wieder wechselhafter. Die ersten Stunden sind kalt, ein paar Schneeflocken fallen. Im Abstieg wird es wärmer.
    Im Camp fällt leichter Regen und es ist diesig.
    Im Zelt sind es mittags um 14:30 trotzdem 21°C, um 16:15 noch 18°C. Zum Abend klart es wieder auf und der Sternenhimmel ist wieder fantastisch.
    Blutsauerstoff morgens 84% (schlechter als am Vorabend), abends 85% (das macht sicher der Abstieg vom Lava Tower).
    Während des Anstiegs zum Lava Tower ist der Puls im Mittel 123 (min. 98, max. 149). Hier macht sich sicher insbesondere die Höhe bemerkbar. Beim Abstieg zum Camp vom Lava Tower Puls im Mittel 118 (min. 95, max. 143). Auch der Abstieg sorgt nicht für wesentlich bessere Pulswerte.

    Auch zum Lava Tower ist der Weg angemessen, gut zu erkennen und nicht steil. Im Lava Tower Camp machen wir Mittagspause. Hier bin ich doch rechtschaffen müde. Wahrscheinlich, weil es so hoch ist und die Luft dementsprechend dünn.
    Doch zum Glück bereitet mir die dünne Luft keine wirklichen Probleme, die der Höhenkrankheit ähneln. Das langsame Hochgehen und die Akklimatisationstour im letzten Camp waren bisher erfolgreich.
    Auf dem Weg zum Lava Tower finden wir eine Tierspur einer großen Antilope o.ä. Dabei sind wir auf einer Höhe von über 4.000 m.
    Und immer wieder erstaunt mich die Pflanzenwelt. Wir sind schon sehr weit oben, es ist trocken und es sieht aus wie in einer Mondlandschaft. Und dennoch sind immer wieder kleinere und größere Pflanzen zu sehen. Nach dem Abstieg kommen wir an einem Bereich vorbei, in dem sehr viele Riesenkreuzkraut-Pflanzen wachsen. Obwohl ich davon gelesen habe, dass im Kilimanjaro-Massiv so große Pflanzen gedeihen, überrascht es mich, sie in voller Größe selbst zu sehen.
    Das Camp ist ausgedehnt, auf mehreren Ebenen, aber richtig voll. Mehr als 150 Zelte sind zu sehen. Eine Gruppe hat sogar Duschzelte dabei. Wie in jedem anderen Camp auch bin ich froh, auch ein wenig Luxus zu haben: ein eigenes Toilettenzelt. Hier im Barranco Camp gibt es zwar ein solide aussehendes Toilettenhäuschen aus Betonsteinen und gefliestem Boden. Dennoch ist die Toilette nur ein Loch im Boden und somit prinzipiell nicht anders als die Häuschen aus Holz.


    - 10.08.2013 -
    Fünfte Etappe über die Barranco Wall zum Karanga Camp auf 4.020 m:
    Wegzeit 3:46 Std., Weglänge 5,24 km, 430 Hm auf, 391 Hm ab.

    Heute ist insgesamt wieder sehr klares Wetter. Im Camp kann ich wieder im T-Shirt raus; etwa 35°C - 38°C im Zelt. Kurz vorm Aufstehen zur sechsten Etappe um 5:20 Uhr 1°C im Zelt!
    Blutsauerstoff 84% sowohl morgens als auch abends, also gleichbleibend.
    Während dieser Etappe beträgt der mittlere Puls 127 (min. 97, max. 154), wobei der höchste Puls in der Barranco-Wall auftritt. Höhenlinie und Pulslinie sind ziemlich synchron: im Anstieg hoch, bei horizontalen Wegen niedriger, beim Abstieg etwas höher. Die Höhenluft sorgt sicher dafür, dass der Puls keine niedrigeren Werte erreicht.

    Wie immer am frühen Morgen, so gegen 7:00 Uhr brechen wir auf. Noch ist es kalt und ich brauche Handschuhe und die dicke Jacke. Die Barranco Wall ist schnell erreicht und sie sieht von der Ferne schwieriger aus als sie ist. Wer z.B. in den Alpen auf ausgesetzten Wegen unterwegs war, kommt hier ohne Probleme hoch. Der Weg ist zwar steil, schmal und abschüssig, aber nur selten so, dass man eine Hand zur Hilfe nehmen muss. Und die Träger schaffen den Weg auch mit dem großen Gepäck auf dem Kopf.
    Danach geht es wieder auf „normalen“, einfachen Wegen weiter. Auch auf dieser Etappe sind wieder kleine Biotope vorhanden, in denen große Baumheiden mit mehreren Metern Höhe wachsen.
    Insgesamt ist dieser Weg viel abwechslungsreicher als an den anderen Tagen: bergauf über die Barranco-Wall auf 4.200 m, bergab auf 4.037 m, wieder bergauf auf 4.104 m, nochmals bergab auf 3.920 m und ein letztes Mal bergauf auf 4.020.
    Der Bereich des Camps ist eine weite Fläche mit leichten Neigungen und Abstufungen. Zwischen den kleineren und größeren Felsbrocken finden alle Zelte ihren Platz.

    - 11.08.2013 -
    Sechste Etappe zum Barafu Camp auf 4.643 m:
    Wegzeit 2:49 Std., Weglänge 3,38 km, 601 Hm auf, 13 Hm ab.

    Das Wetter ist wieder sonnig mit einigen wenigen Wolken.
    Blutsauerstoff morgens 87%, abends 84%.
    Auf dieser Etappe liegt der mittlere Puls bei 122 (min. 73, max. 139), ist also trotz der größeren Höhe wieder besser geworden. Die Akklimatisation wirkt! Dies zeigen auch die Minimal- und Maximalwerte, die jeweils geringer sind als in den Vortagen.

    Der Weg ist wiederum fast nur bergauf. Auch bis hierher habe ich keine Höhenprobleme. Das überrascht mich, aber ich bin froh, dass es so ist und es macht mich zuversichtlicher, dass ich es schaffen kann, obwohl ich Zweifel habe. Aber mein Guide beruhigt mich und er ist überzeugt davon, dass wir den Gipfel erreichen werden.
    Da der Weg zum Camp kurz ist, steht das Lager noch nicht, so wie sonst schon. Auf dieser Etappe hat der Guide ausprobiert, ob wir andere Bergsteigergruppen überholen können. Zwischendurch schneller zu werden, um andere zu überholen, die langsamer sind, ist wirklich anstrengend. Aber es hat funktioniert.
    Dieses Camp verfügt wieder einmal über weniger Platz für die Zelte. Hier ist es steiler, es gibt weniger ebene Flächen und mehr Felsbrocken auf dem Boden. Da die Crew aber schnell genug oben war, hat sie für uns einen sehr guten Platz gefunden.
    Im Lager habe ich ausreichend Zeit. Ich kann das herrliche Wetter genießen (im T-Shirt draußen auf 4.600 m; tagsüber im Zelt fast 30°C, um 18:15 Uhr 12°C) und die Aussicht auf den Kilimanjaro und den nahen Mawenzi. Es reizt mich, auch diesen Berg zu besteigen. Aber hierfür ist richtiges klettern notwendig. Die technischen Schwierigkeiten könnte ich bewältigen, aber der Aufwand ist mir dann doch zu groß.
    Die Muße im Lager gibt mir Zeit zum Ausruhen und für mentale Vorbereitung auf die nächste Nacht und den Gipfelanstieg. Der Weg zum Stelle Point ist gut zu sehen. Es sicht nicht schlimm aus; steil zwar, aber im Zickzack stetig bergauf. Ab und zu kommen Bergsteiger noch den Weg hinab.

    - 12.08.2013 -
    Siebte Etappe mit Aufstehen um Mitternacht und Aufbruch zum Uhuru Peak um 01:00 Uhr (1°C im Zelt, draußen viel kälter), Rückkehr zum Barafu Camp und weiterem Weg zum Mweka Camp auf 3.105 m.
    Zum Kraterrand beim Stella Point auf 5.745 m:
    Wegzeit 5:18 Std, Weglänge 5,34 km, 1102 Hm auf.
    Vom Stella Point zum Uhuru Peak:
    Wegzeit 1:00 Std, Weglänge 1,19 km, 150 Hm auf.
    Vom Uhuru Peak zum Barafu Camp:
    Wegzeit 2:31 Std, Weglänge 4,81 km, 1262 Hm ab.
    Vom Barafu Camp zum Mweka Camp:
    Wegzeit 3:21 Std, Weglänge 7,23 km, 1547 Hm ab.

    Das Wetter ist anfangs sehr windig, in der Dunkelheit sehr kalt, ansonsten aber wieder ein klarer Himmel.
    Beim Aufstieg zum Stella Point beträgt der mittlere Puls 129 (min. 96, max. 142), ist also auf einem erträglichen Wert.
    Vom Stella Point zum Uhuru Peak sind die Werte 127 im Mittel, mit dem Minimalwert 113 und dem Maximalwert 135. Trotz der geringen Steigung sorgt die Höhenluft für eine hohen Grundpuls; andererseits sind der mittlere Puls und der Maximalpuls geringer als im Aufstieg.
    Da wir während des Abstieges recht schnell sind (Abfahren im Geröll) sind die Werte hier: im Mittel immer noch 117, mit minimal 89 und maximal 149. Die hohen minimalen und maximalen Werte zeigen die immer noch hohe körperliche Belastung im Abstieg auf.
    Auf der letzten Etappe dieses Tages beträgt der mittlere Puls 108 (min. 82, max. 127).
    Abends im Mweka Camp beträgt der Blutsauerstoff wieder 94%, auch am nächsten Morgen.

    Um 7:15 stehe ich auf dem Uhuru Peak.

    Die Etappe zum Stella Point ist der anstrengendste Teil der gesamten Tour. In der Dunkelheit kann ich mit der Stirnlampe nur gerade so den Weg sehen. Ich kann nicht erkennen, wie viel ich schon geschafft habe und was ich noch aufsteigen muss. So bin ich immer wieder am zweifeln, ob wir noch in der Zeit sind und ich es rechtzeitig und überhaupt schaffe. Hinzu kommen der kalte und starke Gegenwind, der Untergrund aus Sand und Geröll und die Steilheit. Zwischendurch überholen wir auch noch andere Gruppen, die Pause machen oder langsamer sind. Die Überholphasen langsamerer Gruppen benötigen sehr viel Energie. Wir müssen schneller werden und etwas vom Weg abweichen. Alles zusammen verlangt von mir alles! Zum Glück machen wir auch mal Pause. Hier kann ich einen Energieriegel essen, aber leider kein Wasser trinken, da dieses eingefroren ist. Zum Glück habe ich Tee in einer Thermoskanne. Das hilft ein wenig.
    Die Morgendämmerung kurz unter dem Stella Point zeigt mir dann endlich, dass ich es schaffen kann. Und tatsächlich stehe ich mit dem Sonnenaufgang am Stella Point.
    Ich bin sehr stolz und glücklich und genieße den Sonnenaufgang. Nach einer kurzen Rast mit Energieriegel und Tee brechen wir auf. Ich kann es schaffen. Von hier ist es nur noch ein „kurzer“ Weg und wenig steil auf festem Untergrund zum Uhuru Peak. Trotzdem ist jeder Schritt sehr anstrengend und ich bin froh, dass es nicht steil ist und der Weg fest.
    Endlich ist es ganz geschafft! Hier am Gipfel sind wir fast alleine. Nur eine andere Touristin mit Guide ist auch am Gipfel. (Wo sind die vielen anderen Bergsteiger aus dem Lager, die zum Teil schon eine Stunde vor mir aufgebrochen sind?)
    Nach den üblichen Gipfelfotos und der herrlichen Aussicht geht es wieder hinunter zum Lager. Der Weg eignet sich gut zum "Abfahren". Das ist allerdings auch noch mal sehr anstrengend, da wir mehr springen und laufen statt gehen. Wie bei einer Skiabfahrt mit kurzen Schwüngen und Sprüngen und Gleiten eben. So sind wir ziemlich schnell wieder im Camp. Zwischendurch sehe ich andere Bergsteiger, die es wahrscheinlich nicht mehr schaffen werden oder umgedreht sind. Zum Teil wirken sie völlig erschöpft und ich kann kaum glauben, dass sie es noch ins Camp schaffen werden. Eine Frau wird völlig apathisch von ihrem Guide an der Hand in ganz kleinen Schritten den Berg hinab geführt.
    Im Lager bin ich allerdings so erschöpft, das ich nicht daran glauben kann, heute noch weiter gehen zu können. Nach der freudigen Begrüßung vom ganzen Team und einem Glückwunschgetränk (Fruchtsaft) schaffe ich es gerade noch, ins Zelt zu kriechen und mir die staubigen Schuhe und Kleidung auszuziehen.
    Nach zwei Stunden Pause und einem kurzen appetitlosen Mittagessen müssen wir aber weiter. Und tatsächlich geht es richtig gut. Bergab! Die Luft wird dicker! Es geht besser! Und im Lager habe ich noch die Kraft, mich umzusehen und den letzten Abend zu genießen. Hier singt das Team für mich das Jambo-Bwana-Lied.
    Das Wetter im Mweka Camp ist trocken und nicht so warm wie in großer Höhe, aber nachts nicht so kalt: um 20:00 Uhr 9°C, um 2:00 Uhr morgens 7°C.

    - 13.08.2013 -
    Achte Etappe vom Mweka Camp zum Mweka Gate:
    Wegzeit 2:31 Std., Weglänge 8,75 km, 1410 Hm ab.
    Das Wetter ist sonnig.
    Im Mittel ist der Pulsschlag "nur" noch bei 102 (min. 79, max. 125).

    Dieser Weg geht nahezu stetig bergab und im Regenwald ist es manchmal rutschig. Ich bin froh, ein Paar Stöcke zu haben. Das Gefühl, endlich das Gate zu sehen, ist herrlich. Das Team begrüßt mich mit Sekt. Dann müssen wir uns noch abmelden beim Parkranger, die Gipfelurkunde annehmen und zurück zur Lodge. Der Abschied ist herzlich und schmerzlich!



    Fazit:
    Nach jetzt fast zwei Jahren will ich wieder auf den Berg!
    Eventuell mit Freunden, vielleicht auf der Rongai-Route, vielleicht aber wieder die selbe Route bis zum Moir Camp und dann die Nordumschreitung.
    Ich würde mir aber in jedem Fall mehr persönliche Zeit mit dem Team gönnen. Das bin ich diesen wunderbaren Helfern schuldig. Auch wenn mir dann vielleicht die Konzentration auf mich selbst fehlt und dadurch das letzte Quäntchen an Leistung und Willen fehlt, um es bis zum Gipfel zu schaffen.

    Meine Track-Daten im Überblick :

    Aufstiegsroute :Lemosho Route
    Routen-Variante :Abweichend von der Google-Map-Karte habe ich statt im Shira Camp 2 im Moir Camp übernachtet.
    Tour-Operator :Summits Africa
    Tour-Dauer :8 Tage
    Beginn der Besteigung :06.08.2013
    Ende der Besteigung :13.08.2013
    Datum am Gipfel :12.08.2013
    Gipfel des Aufstieges :Uhuru Peak [5.895m a.s.l.]
    Kraterübernachtung :Nein
    Start Krateraufstieg :--
    Noch eine Besteigung geplant :Eventuell
    Summit-Certificate-Nr. :281171
    Bildanzeige :Ja
    Abspann :--

    Mein Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro war vor :

    ... Tagen :1.562 Tagen
    ... Monaten :51 Monaten
    ... Jahren :4,3 Jahren
    Vom Gipfelerfolg zum Eintrag :sind 135 Tage vergangen ...

    Das Schild am Gipfel meines Aufstieges :

    ... Die Gipfelschild-Beschreibung :Zu meiner/unserer Besteigung des Kilimanjaro stand am Uhuru Peak ein mehrteiliges, grünes Metallschild mit folgender, gelber Aufschrift :
    ... Mein Gipfelschild :
    Das Kilimanjaro-Gipfelschild am Uhuru Peak vom 15.12.2011 bis zum 20.07.2014
    Mit Klick vergrößern :
    ... Der Zeitraum :Dieses Gipfelschild stand am Uhuru Peak [5.895m] im Zeitraum vom 15.12.2011 bis zum 20.07.2014 .
    ... Mehr Informationen :Zu der Chronologie der Schilder am Gipfel des Mount Kilimanjaro gibt es im Kilimanjaro-Wiki mehr Informationen.

    Meine Route zum Gipfel des Mount Kilimanjaro :

    Ich habe den Mount Kilimanjaro über die Lemosho Route bestiegen, deren Verlauf in der folgenden Google-Map mit interaktivem Höhenprofil eingetragen ist. Über die Marker, Symbole und das Profil sind zusätzliche Infos zu erhalten.

    - Die Map mit Routenverlauf in einem Extra-Fenster anzeigen.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen in den 2013-er Jahren:

    Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate zum Zeitpunkt meiner Besteigung in den 2013-er Jahren, bei einem damaligen Gesamtaufkommen von ca. 60000 Besteigern pro Jahr wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im August 2013, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro in den 2013-er Jahren
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 60000 Kilimanjaro-Besteigern / a.



    Die aktuelle Routennutzung am Mount Kilimanjaro :

    Die von mir / uns begangene Lemosho Route wurde im Verhältnis zu den weiteren Routen am Mount Kilimanjaro entsprechend folgender Grafik von allen Besteigern aus dem Kilimanjaro-Gipfelbuch zum Gipfelaufstieg genutzt.

    Die gesamten Kilimanjaro-Gipfelbucheinträge am 21.11.2017
    Verteilung der Gipfelbuch-Einträge auf die einzelnen Routen : prozentual



    Die maximalen Besteigungen am Kilimanjaro (2013) :

    1.0 Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der maximalen Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate des Jahres 2013 bei einem Gesamtaufkommen von ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im August, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro ( 21.11.2017 )
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 60.000 Kilimanjaro-Besteigern / a aktuell.




    2.0 Die Monats-Besteigungen auf der Lemosho Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Monat auf der Lemosho Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Lemosho Route
    Verteilung der Besteigungen pro Monat auf die einzelnen Monate im Jahr




    3.0 Die Tages-Besteigungen auf der Lemosho Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Tag auf der Lemosho Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Lemosho Route
    Verteilung der Besteigungen pro Tag auf die einzelnen Monate im Jahr




    Das Wetter am Kilimanjaro zu meiner Besteigung :

    Die durchschnittlichen Wetter- / Klimadaten am Kilimanjaro während des 12.08.2013, zum Zeitraumes meiner Gipfel-Besteigung, im Verhältnis zu den anderen Monaten sind aus dem folgenden Niederschlags- und Temperaturdiagramm zu entnehmen. Basis der Durchschnittswerte sind Meteorologische Berechnungen der letzten 20 Jahren. Die tatsächlichen Werte können somit abweichen.

    Die Jahreszeit zu meiner Besteigung : Mitte der langen Trockenzeit (Winter)

  • Der jährliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 970 mm/a
  • Der durchschnittlliche, monatliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 80,83 mm/M

  • Der monatliche Durchschnitts-Niederschlag in Moshi am Fuß des Kibo in mm/M
      Im August : Niederschlag - Sehr Gering - 10 mm/M , Bewölkung - Gering ,
      Temperatur - Kalt - min. 15°C - max. 26°C , Jahreszeit - Grosse Trockenzeit .
      Im Besteigungungsmonat August - Besucherzahl: Hoch (Hauptsaison).


    Der monatliche Schneefall am Gipfel des Kibo ab 5.700 m a.m.S.L. im August in cm
    Im Zusammenhang mit dem Schneefall in den anderen Monaten des Jahres .




    Die monatlichen Durchschnitts-Temperaturen in Moshi im August in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Die monatlichen Temperaturen in den versch. Höhenlagen am Kibo im August in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Rechtlicher Hinweis :
    Die aufgeführten Klimawerte sind Durchschnittswerte und daher nur bedingt als Klimaprognose / Wettervorhersage geeignet. Ein Rechtsanspruch daraus ist prinzipiell ausgeschlossen.

    Meine Kilimanjaro-Gipfelbilder (40 Bilder) :

    Diese Galerie ist für die Betrachtung mit Smartphones optimiert.

    Die folgenden Bilder meiner Kilimanjaro-Besteigung habe ich meinem Gipfelbucheintrag hinzugefügt.

    Uhuru Peak 12.08.2013 07:15 
    Das Team und ich 
    Mein Team 
    Barafu Camp 
    Im Karanga Camp 
    Barranco Wall 
    Im Barranco Camp 
    Moir Camp 
    Shira Camp 1 vor dem Kilimajaro 
    Im Big Tree Camp 
    Weg zum Big Tree Camp 
    Start am Londorossi Gate 
    Blick zum Mount Meru 
    Zum Lava Tower 
    In der Barranco Wall 
    Sonnenaufgang am Stella Point 
    Blick zurück zum Kilimajaro 
    Das Shira Plateau 
    Blick zurück auf das Shira Plateau 
    Sonnenuntergang im Moir Camp 
    Marco, Zacario und ich am Gipfel 
    Toilettenhaus im Barranco Camp 
    Im Toilettenhaus 
    Auf dem Weg zum Karanga Camp 
    Pause! 
    Weg zum Stella Point 
    Kili-Blick auf der 5. Etappe 
    Bei der Simba Cave 
    Barranco Wall vor dem Kilimanjaro 
    Der Mawenzi vom Barafu-Camp 
    Flechten im Regenwald 
    Wegspuren zum Stella Point 
    Abendstimmung im Barranco Camp 
    Wiegeprozedur am Nationalpark-Gate 
    Im Regenwald 
    In der Übergangszone 
    Flora 1 
    Flora 2 
    Das Karanga-Valley 
    Vogel im Karanga-Camp 

    Die Gipfelbuch-Signatur für Foren :

    Hier die aus diesem Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Eintrag als Bild (im png-Format) generierte, dynamische Signatur als Beta-Feature.



    Du kannst diese/deine Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Signatur mit Link zu diesem Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. einfach verwenden, indem du den folgenden HTML-Code oder BB-Code kopierst und dann dort z.B. in deinen Account-Einstellungen einfügst. Die Code-Auswahl sollte nach der Zulassung z.B. in den Forum-Account-Einstellungen erfolgen.

    · Die Signatur als HTML-Code :


    · Die Signatur als BB-Code :


    Permalink für Websites :

    Zum Einbau eines festen Links, wie folgt zu sehen, zu diesem Kilimanjaro Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. kannst du einfach die dann folgenden Code-Varianten verwenden.

    Mein Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag

    · Als direkter Link :


    · Als HTML-Code-Link mit Linktitel für Websites :


    · Als BB-Code-Link mit Linktitel für Foren und Blogs :


    Der QR-Code des Gipfelbucheintrages :

    qr code

    Das nebenstehende Bild des QR-Codes, in dem die URL zu diesem Gipfelbucheintrag verschlüsselt ist, kannst du direkt speichern (Kontextmenü rechte Maustaste) oder per nachfolgendem HTML-Code in Websites, Foren, Mails u.d.gl. einbauen.

    Moderne Smartphones (ggf. mit einer entsprechender App) können dann diesen QR-Code per integierten Kamera lesen und so diese Gipfelbuchseite direkt im Browser, ohne manuelle Eingabe der URL, aufrufen.

    · Hier der HTML-Code für den QR-Code als Bild zum Einbau in Websites:


    Zu meinen Gipfelbildern

    Kilimanjaro-Gipfelstürmer :

    • Norbert Moser
    • D-82194 Gröbenzell
    • Deutschland


    Kommunikation :



    Bilderliste :

    Diese Galerie ist für javafähigen PC optimiert.

    Die Kilimanjaro-Gipfelbilder im Format bis 1.000px Breite.
    Mit Klick auf die Icons (Lupe) können die Bilder einzeln oder auch zusammen in einer Slideshow betrachtet werden :


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    Kommentare :

    Die folgenden Kommentare wurden bereits von Besuchern zu diesem Gipfelbucheintrag gepostet.

    Kommentare (10)

    Gratulation zum Gipfelsieg
    Hallo Norbert,
    Gratulation zum Gipfelsieg am Mount Kilimanjaro und danke für deinen Eintrag hier in das Gipfelbuch mit den präzisen Tourdaten zur Lemosho Route.

    Gruss Detlev
    #1 - Detlev - 25.12.2013 - 20:27
    *Now Featured*
    Hallo Norbert,
    danke für das Update zu deinem Gipfelbucheintrag mit den neuen Bildern !

    Gruss Detlev
    #2 - Detlev - 26.12.2013 - 15:48
    Herzlichen Dank
    Hallo Detlev,

    vielen Dank für die Gratulation und die Gelegenheit, seine Tour auf dieser tollen Internetseite vorstellen zu können. Deine (und anderer?) Arbeit ist wirklich prima! Vielen Dank dafür!

    Gruss Norbert
    #3 - Norbert - 26.12.2013 - 16:31
    Gratulation zu deiner Leistung
    Hallo Norbert,

    wir, deine Eltern sind stolz auf deine Leistung, wie du die Sache angegangen bist und zu Ende gefuehrt hast. Ich als Marathonlaeufer kann das ganz gut beurteilen.
    #4 - fritz moser - 27.12.2013 - 18:05
    Perfekter Besteigungsbericht
    Hallo Norbert,

    danke für die tolle Überarbeitung deines Besteigungsberichtes, der jetzt voll gepackt ist mit Fakten, Daten, Erfahrungen und Bewertungen zu deiner Tour. Durch die gute Strukturierung ist er sehr gut lesbar und ist so mit Sicherheit eine große Hilfe für potentielle Kibo-Besteiger.

    Die Updates deines Gipfelbucheintrages haben auch für einen enormen Schub des Eintrages in der Top-Liste gesorgt ... finde ich Klasse und freut mich sehr ... !

    Gruss Detlev
    #5 - Detlev - 30.12.2013 - 13:40
    Träume nicht Dein Leben.....
    Lieber Norbert,

    Du hast Deinen Traum verwirklicht und gelebt und das ist wirklich toll. Die Erlebnisse und Erfahrungen während Deiner Besteigung werden Dich reicher machen. Toll finde ich auch, dass Du achtsam darauf geschaut hast, dass Deine Begleiter angemessen bezahlt und behandelt wurden. Dein Bericht ist spitze!

    Liebe Grüße von
    Elke Schwesterherz
    #6 - Elke Moser-Theweleit - 31.12.2013 - 15:37
    ....... sondern lebe Deine Träume !!
    Lieber Norbert,

    super Dein Bericht und die Bilder...... da kriege ich fast auch Lust auf den Kilimanjaro ;-)

    Und auf neue Träume, die ich leben will !
    Ich fang gleich damit an...

    Ganz liebe Grüsse
    Eva
    #7 - Eva - 28.01.2014 - 20:53
    Neu Besteigung schon geplant ?
    Hallo Norbert,
    in deinem Fazit laesst du uns wissen, dass du nach 2 Jahren wieder eine Besteigung des Kilimanjaro geplant hast. Wie sieht es damit aus? Ist dein Plan immer noch aktuell? Hast du schon Mitstreiter gefunden? Gibt es schon Termine?

    Gruss Detlev
    #8 - Detlev - 07.12.2015 - 10:47
    Zweite Besteigung
    Hallo Detlev,
    die zweite Besteigung ist in Planung. Allerdings muss ich R?cksicht auf meine Familie, insbesondere meine Frau nehmen. Wir wollen wieder gemeinsam nach Afrika. Zuerst gehe ich alleine auf den Berg und dann wir gemeinsam auf Safari; wie beim ersten Mal.
    Mit der Erfahrung vom ersten Mal wei? ich auch, was gleich bleibt und was ich anders machen werde. Alles weitere demn?chst.
    Gru? Norbert
    #9 - Norbert - 21.09.2016 - 21:09
    Re : Zweite Besteigung
    Hallo Norbert,
    freue mich auf Infos zu deiner zweiten geplanten Tour auf den Kibo und dann nach deinem Erfolg natuerlich auf deinen zweiten Gipfelbucheintrag und wieder mit so vielen Bildern.

    Gruss Detlev
    #10 - Detlev - 02.10.2016 - 18:36
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