Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag Nr. 386
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 Rüdiger Achtenberg - Uhuru Peak [5.895m] am 19.01.2017

Der Mount Kilimanjaro

Machame Route in 9 Tagen, eine gute Variante

  • Gipfelbucheintrag-Nr. 386 vom 15.03.2017 · 150-mal angesehen
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  • Mein Gipfelbucheintrag :

    Der Eintrag in das Kilimanjaro-Gipfelbuch :
    Rüdiger Achtenberg aus Rendsburg / Deutschland schrieb sich am 15.03.2017 mit dem folgenden Eintrag und Informationen zur eigenen Besteigung des Mount Kilimanjaro, des höchsten Berg Afrikas, in das inoffizielle Gipfelbuch (The inofficial Mount Kilimanjaro Summit Log) auf www.mount-kilimanjaro.de ein.

    Der Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro :
    In der Zeit vom 13.01.2017 bis zum 21.1.2017 habe ich während einer 9-Tagestour mit dem Touroperator ClimbKili über die Machame Route den Mount Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, bis zum Summit Uhuru Peak [5.895m] am 19.01.2017 erfolgreich bestiegen und lege als Zeugnis die Summit-Certificate-Nr. 838914 bzw. das Gipfelfoto diesem Gipfelbucheintrag bei.

    Rüdiger Achtenberg , 15.03.2017

    Mein Kommentar zum Gipfelbucheintrag :

    Jambo Afrika! Jambo Tanzania! Jambo Kibo again!
    Meine diesjährige Besteigung des Kibo war ursprünglich gar nicht vorgesehen. Mit der Umbwe-Route im Juli 2015 (Gipfelbuch-Eintrag Nr.363) hatte ich den Uhuru Peak über alle Aufstiegsrouten erreicht. Ein – leichtfertiges – Versprechen vor 2 Jahren einem guten Bekannten gegenüber war der Auslöser. Wenn er 2016 sein Arbeitsleben beenden würde, wäre sein sehnlichster Wunsch, einmal auf dem Kibo am Gipfelschild anzuschlagen. Im Juni 2016 war es so weit und er erinnerte sich gut. … Wir gewinnen noch jemanden für unsere Tour, somit sind wir zu dritt.
    In den folgenden Ausführungen gebe ich immer mal wieder Tipps und Hinweise, basierend auf den Erfahrungen der letzten 7 Aufstiege. Die Kilometer-Angaben zu den Wegstrecken habe ich von den neuen Schildern in den Camps übernommen. Sie differieren z. T. zu den Literaturangaben (z. B. Tom Kunkler, Kilimanjaro)
    2 Routen kamen für mich in Frage: Lemosho oder Machame. 9 Tage sollen es sein. Das erste Lemosho Camp (Big Tree) ist nicht groß, 2014 war es dort sehr voll und damit sehr eng zwischen den Zelten. Die zweite Etappe zum Shira Camp ist relativ lang (rund 14 km). Darum entschied ich mich für die Machame-Route. Normalerweise ist das eine Route für 6 oder 7 Tage (mit Karanga Camp). Der besseren Akklimatisierung wegen habe ich ein Zusatzcamp eingebaut (Moir Camp). Damit der Abstiegsweg vom Uhuru Peak (normalerweise bis zum Millenium Camp oder Mweka Camp, 13 km) nicht zu stressig wird, habe ich eine Zusatznacht im Barafu Camp eingeplant. Der Aufstieg vom Barafu Camp soll nicht um Mitternacht erfolgen, sondern erst am frühen Morgen gegen 05:30 Uhr. Damit haben wir noch eine relative Nachtruhe, erleben den Aufstieg bei Tageslicht und nicht nur im engen Lichtkegel der Stirnlampe über rund 6 Stunden. Erstmals soll der Aufstieg im Januar erfolgen und nicht im Juli. Januar: etwas wärmer, aber mit dem Risiko, dass es auch mal regnen kann.

    Unsere Aufstiegsetappen:
    Tag 1: Machame Gate - Machame Camp
    Tag 2: Machame Camp – Shira Cave
    Tag 3: Shira Cave – Moir Hut (Camp)
    Tag 4: Moir Hut – Barranco Camp
    Tag 5: Barranco Camp – Karanga Camp
    Tag 6: Karanga Camp – Barafu Camp (Hut)
    Tag 7: Barafu Camp – Uhuru Peak – Abstieg in den Krater –- Barafu Camp
    Tag 8: Barafu Camp – Mweka Camp
    Tag 9: Mweka Camp – Mweka Gate

    Am 11. Januar 2017 hebt unser Flieger in Hamburg ab gen Amsterdam. Von dort geht es in einem rund achtstündigen Flug zum Kilimanjaro Airport. Beim Überfliegen der Ostalpen gerate ich sofort in ein Wunschdenken: So weiß möchte ich einmal den Kibo erleben. Weiß? In den letzten 80 Jahren sind über 80 Prozent der Gletscher am Kibo weggeschmolzen. Der einzig verbliebene sehr überschaubare Gletscher im Krater (Furtwängler) ist in den letzten 11 Jahren, in denen ich ihn sehen konnte, dramatisch geschmolzen (siehe dazu in der Fotoleiste die Gegenüberstellung 2010 und 2017). Wählt man die Rongai-Route oder die Marangu-Route, sieht man am äußeren Kraterrand gar keinen Gletscher mehr!
    Nach dem Überfliegen des Mittelmeeres und des nördlichen Ägyptens tauchen mitten in der Wüste plötzlich große, kreisrunde Flächen auf (siehe Foto). Ein Dutzend grüne Farbtupfer, die da gar nicht hinpassen wollen. Erst beim genaueren Hinsehen fällt ein schmales Kanalband auf, das von einem Verzweigungsarm des Nil hergeleitet ist: Aufwändige Bewässerungsanlagen in der Wüste! Die Wüste lebt, bzw. kann belebt werden. Nur ein Experiment oder ein Aufbruch in eine neue Zeit für Ägypten, das so sehr unter der Knappheit landwirtschaftlicher Flächen leidet?
    Bei Vollmond landen wir am späten Abend. Seit 2010 habe ich immer den gleichen Guide. Godbless hat es sich nicht nehmen lassen, uns persönlich am Airport abzuholen. Mittlerweile hat sich eine feste Freundschaft zwischen uns entwickelt und entsprechend herzlich fällt die Begrüßung aus. Diese langjährige Verbindung gibt einem gleich das Gefühl, „angekommen“ zu sein. Er begleitet uns nach Moshi und zum Tagesausklang wird ein gemeinsames Bier getrunken, natürlich das „Kilimanjaro“ Bier“.
    Das Briefing für unseren Aufstieg erfolgt am nächsten Tag nicht im Hotel. 2015 besuchte ich Godbless für 3 Wochen in seinem Haus in Marangu, um einmal das Alltagsleben abseits des Tourismus in Tanzania zu erleben. Darum habe ich mir diesmal gewünscht, dass wir nach Marangu fahren, um dort bei seiner (Groß-) Familie die Kibo-Infos zu erhalten. Mit dem völlig überfüllten Kleinbus (Dala dala), der 14 Sitzplätze hat, aber 22 Fahrgäste befördert, geht es auf den Plastik überzogenen Sitzen bei rund 30 Grad (!) 1 ½ Stunden aufwärts von 800 Metern auf 1 600 Meter. Nach einem halbstündigen Fußweg durch die Bananenanlagen und die hier oben angenehm kühlere Luft werden wir schon erwartet. Nach dem Mittagessen und dem Briefing für uns drei geht Godbless mit uns zu mehreren Nachbarn (irgendwie sind sie alle miteinander verwandt). Die Männer kenne ich von früheren Aufstiegen, sie gehören zu seinem / unserem Team. Auch hier fällt die Begrüßung herzlich aus. Ich hatte mir in Vorgesprächen mit Godbless bestimmte Teammitglieder gewünscht. Von den insgesamt 15 Einheimischen unseres Teams kenne ich zehn. Da ist sofort eine angenehme Vertrautheit vorhanden.
    Bei Dunkelheit geht es zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen heißt es noch einmal, konzentriert zu packen für den nächsten Tag: Was bleibt im Hotel, was kommt ins Daypack, was in den großen Rucksack? Die Rucksäcke hatten wir für den Flug in durchsichtige Übersäcke gesteckt, damit die Schnallen und Gurte unversehrt blieben.
    Unsere Reise- und Impfpässe, Flugunterlagen und Euros werden im Hotel in einem verschlossenen Umschlag aufbewahrt. Schon zu Hause haben wir unsere Reisepässe kopiert und laminiert. Nur diese Kopien nehmen wir mit auf den Kibo.

    13.1.: Fahrt vom Hotel in Moshi zum Machame Gate – Aufstieg zum Machame Camp
    Wegstrecke: 9 km, unsere Gehzeit: 5 ¼ Stunden (Gehzeit bedeutet immer inkl. Pausen), Aufstiegshöhe: 1.035 m

    Das Abenteuer beginnt. Heute ist Freitag. Freitag der 13.! Ein gutes Omen?
    Um 09:30 Uhr werden wir abgeholt. Mit Godbless fahren wir zunächst zum Machame Gate. Der größte Teil der Fahrstrecke ist gut geteert. Kurz, nachdem wir von der Hauptstraße abbiegen, taucht er vor uns auf, der Kibo! Bei fast wolkenlosem Himmel sieht er zum Greifen nahe aus und ist doch noch so fern. Die schmalen Gletscherzungen zeichnen sich deutlich ab. Majestätisch ragt er aus der Ebene heraus und ich höre die ein bisschen ehrfurchtsvolle Frage: Da wollen wir rauf? Pole pole! Auch der Sattle zwischen dem Kibo und dem Mawenzi ist gut zu sehen.
    Nach ca. 20 Minuten stehen wir vor dem Machame-Eingangsgate. Gut zu erkennen auch daran, dass vor dem Gate mehrere Dutzend Einheimische stehen. Viele von Ihnen preisen ihre Waren an: Hüte, Gamaschen, Fahnen … Die meisten hoffen mit gepacktem Rucksack einfach, noch einen Trägerjob zu bekommen für den Fall, dass das zu tragende Gewicht (Ausrüstung, Essen) der Teams zu schwer ist, da maximal 20 kg pro Person getragen werden dürfen. Nach der Durchfahrt fällt mir am Sammelplatz auf, dass bei weitem nicht so viele Teams dort sind wie noch 2013. Damals standen sie in langen Reihen vor den 3 Waagen (jetzt sind es zwei) und es dauerte in dem Gewusel und lauten Palaver eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich starten konnten. Dabei ist doch jetzt die Hauptreisezeit. Godbless meint, es seien immer noch die Nachwirkungen der Ebola- Epidemie 2014 und der Terroranschläge (Boko Haram, Al Shabaab). Dabei ist Ebola gar nicht in Tanzania aufgetreten und derartige Anschläge gab es nicht in seinem Land. Aber Kenia ist nicht weit entfernt.
    Jetzt treffen wir auf unser Team. Viele Umarmungen … Erstaunlich, an welche Begebenheiten unserer letzten Touren sie sich noch erinnern können. Deren Gedächtnis möchte ich haben!
    Das gesamte Tragegepäck wird umsortiert in grüne, wasserfeste Übersäcke und anschließend heißt es warten in der zum Glück nicht so langen Schlange. Während jetzt jeder einzelne Sack vom Kontrolleur an der Waage auf das Einhalten des Maximalgewichts geprüft wird, gehen wir zum Registrierungsgebäude am Eingang, um uns mit unseren Daten einzuschreiben. Das geht flugs, so dass ich noch Gelegenheit habe, mir das Treiben auf dem Packplatz anzuschauen.
    Godbless kommt auf mich zu und sagt, er muss noch einen zusätzlichen Porter vom Tor holen, zu viel Gepäck. Ursprünglich sollten 14 Teammitglieder für uns da sein, den Träger der chemischen Toilette hatte ich schon im Vorwege rausgenommen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen meide ich diese Toilettenhäuschen aus dem einfachen Grunde: Sie sind äußerst unhygienisch, da sie nicht nach unserem Standard desinfiziert sind. Da ziehe ich die - zwar primitiven - Holz-Toilettenhäuschen vor, weil man dort überhaupt nichts anfassen muss. Auf einem Hinweisschild sind Ge- und Verbote zu lesen. U. a., dass Kinder unter 10 Jahren nicht höher als 3.700 m steigen dürfen. Im Kilimanjaro-Forum las ich vor kurzem, dass ein Kibo-Bezwinger, der schon sehr häufig oben war, berichtete, er sei mit seinem 9-jährigen Sohn auf dem Uhuru Peak gewesen. Rekordsucht wider die Vorschriften? Einen anderen Hinweis haben wir für uns als Motto genommen: „Allow plenty of time for the body to acclimatize by ascending slowly“. Diese Zeit nehmen wir uns.
    Um 12:00 Uhr ist unser 15er Team „durch“, die Porter und der Koch (er wird immer „Chef“ genannt) starten sogleich. Zusammen mit Godbless, Amani (2. Guide) und Goodluck (Assistant Guide) gehen wir im 6er-Team auf unseren ersten Etappenabschnitt. Die Porter starten zwar mit uns, gehen aber sehr viel schneller, sodass wir sie bald aus den Augen verlieren. Wenn wir im Machame Camp ankommen werden, sind die Zelte schon aufgebaut, die Rucksäcke liegen drinnen, im Esszelt stehen Tisch und Stühle für uns, der Tee ist bereits vorbereitet, man erwartet uns. Eine angenehme Vorstellung! Schnell wird noch ein Erinnerungsfoto neben dem „Welcome“-Schild am oberen Ausgangstor aufgenommen. So entspannt wird das in den nächsten Tagen nicht mehr möglich sein!
    Der breite Weg steigt langsam, aber stetig, an. Zunächst gehen mit uns auch andere Trekker. Aber nach einer halben Stunde wird es zunehmend „einsamer“. Einige gehen schneller, andere langsamer und wir nehmen uns die Zeit, immer mal wieder stehen zu bleiben, um Blicke in den Regenwald zu beiden Seiten des Weges zu werfen. Vor allem die riesigen Farne beeindrucken uns. Die Porter sind lange voraus.
    Nach einer guten Stunde gibt´s unsere erste Pause. Godbless steuert uns auf einen gedeckten Tisch am linken Wegesrand zu. Ein richtiges Mittagsbuffet erwartet uns! Ei, Hähnchenschenkel, Muffin, eine der sehr süß schmeckenden kleinen Bananen, Orangensaft. Hier hätten wir gern noch länger verweilt, aber nach dem Aufbruchszeichen heißt es, Daypack auf den Rücken und mit den Trekkingstöcken wieder in die Spur. Zwischendurch unterbrechen wir mehrere Male für kurze Trinkpausen den Aufstieg. Der Regenwald ist absolut trocken. Das habe ich auf der Marangu Route ganz anders erlebt, als wir streckenweise durch einen richtigen Nebelwald gingen und entsprechend nass wurden. Heute scheint die Sonne, von der wir allerdings kaum etwas durch das Blätterdach sehen. Das ist auch gut so, denn es ist sehr warm. T-Shirt-Wetter auf über 2.000 m Höhe!
    Bei den Aufstiegen im Juli fielen uns immer wieder Blumen am Wegesrand auf. Das ist jetzt im Januar ganz anders. Nur zweimal sehen wir jeweils eine rot blühende Gladiole.
    Nach einer letzten Biegung hören wir Stimmen voraus und die ersten Zelte tauchen auf. Es ist 17:15 Uhr geworden, das Machame Camp ist erreicht. Gut 5 Stunden haben wir gebraucht. Godbless zeigt uns, wo unsere Zelte stehen und gehmüde wollen wir darauf zusteuern, als er auf ein neu gebautes Holzgebäude zeigt. Dort müssen wir zuerst hin, um uns in das Registrierungsbuch einzutragen. Sehr nah dahinter ist ebenfalls ein steinernes Toilettenhaus neu errichtet worden und am oberen Rand des Camps wurde ein Hubschrauber-Landeplatz geschaffen, das ist ebenfalls neu. Auf den neuen Camp-Schildern kann man jetzt die Aufstiegszeiten zu den nächsten Camps und zum Uhuru Peak lesen – bis ganz oben sind es „nur noch“ 30 km oder 27 Gehstunden. Immer positiv denken!
    Neben unseren Zelten stehen schon die mäßig gefüllten Waschschüsseln. Wenn man bedenkt, dass die Porter das Wasser in den 10 Liter Behältern aus zum Teil weiter Entfernung herauftragen müssen, nur allzu verständlich. Im Barafu Camp gibt es z. B. gar kein Wasser und die Porter müssen ganz zurückgehen bis zum Karanga Camp. Im Esszelt steht bereits die große mit heißem Wasser gefüllte Thermoskanne und nach dem ersten anstrengenden Aufstiegstag genießen wir Tee und Popcorn.
    Schon kurz vor der Ankunft zog sich der Himmel – leider – zu, sodass wir den Kibo heute nicht sehen können. Nach dem Abendessen gegen 19:00 Uhr (heute und an den folgenden Tagen immer ein 3-Gänge-Menü: Suppe, Hauptgericht und Früchte) lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Godbless kommt – wie jeden Tag – ins Zelt und „brieft“ uns über den Verlauf des morgigen Tages.
    Mit dem Wechsel ins Zelt kommt für mich immer der unangenehmste Teil: die lange Nacht! Ab Einbruch der Dunkelheit wird es empfindlich kälter. Also geht es schnell in den Schlafsack. In der Höhe schlafe ich grundsätzlich nicht mehr fest, habe immer das Gefühl, ich komme nicht in den Tiefschlaf, wache öfter auf. Ab 20:30 Uhr bis 06:30 Uhr am nächsten Morgen sind es 10 Stunden! La la salama! (Schlaf gut)

    14.1.: Machame Camp – Shira Cave
    Wegstrecke: 5 km, unsere Gehzeit: 5 ½ Std., Aufstiegshöhe: 915 m

    Der typische Morgenstart:
    06:30 Uhr Wecken durch den Waiter, er bringt eine Tasse heißen Tee an das Zelt
    07:00 Uhr Der Waiter bringt eine Schüssel mit warmem Wasser (Füllhöhe ca. 6 cm)
    07:30 Uhr Frühstück im Esszelt (Tee, Porridge, Omelett, Toastbrot, Obst; jeden Tag)
    08:00 Uhr Start für die Tagesetappe. Zum Glück gilt für diesen Punkt die afrikanische Zeit, d. h. tatsächlich starten wir nicht vor 8:30 Uhr. Pole pole! Es wird auch mal 09:00 Uhr!
    Schon beim Rauskriechen aus dem Zelt gilt der erste Blick dem Kibo. Und heute Morgen ist er zu sehen. Die Sonne steht im Südosten, sodass die südwestliche Flanke noch nicht angestrahlt wird, aber die Hanggletscher sind gut zu erkennen. Nur die niedrigen Ausläufer des endenden Regenwaldes verhindern die totale Sicht auf den Kibo. Er scheint schon zum Greifen nah.
    Im Camp beginnt ein reges, buntes, lautes Treiben. Die Porter bauen schon die Zelte ab, während wir frühstücken. Der Start entwickelt sich als sehr langsam, denn mit uns gehen zeitgleich auch viele andere Gruppen los. Es entwickelt sich eine lange Schlange von Climbern und Portern. Letztere haben immer Vorgang, nach einer halben Stunde sind sie schon weit voraus und wir haben die 3.000 m Höhe überschritten.
    Zunächst haben wir klare Sicht, aber nach einer Stunde ziehen erste Wolken auf. Hat man den Hang erklommen und freut sich, es geschafft zu haben, baut sich der nächste auf und so steigen wir, immer mit der Zuversicht, den letzten Hang erklommen zu haben, stetig aufwärts. Der Regenwald liegt mittlerweile hinter uns und wird vom lichten Moorland abgelöst. Erikagewächse säumen den Weg und wir erblicken die ersten (noch niedrigen) Senecien mit ihren beeindruckenden Formen. Gute Gelegenheit für eine Fotopause, und ein Blick rückwärts belohnt uns für die geleistete Aufstiegsarbeit: Schon sehr tief unter uns liegt das mittlerweile verwaiste Machame Camp.
    Die Vegetation wird zunehmend karger und Felsformationen, zunächst noch niedrig, aber stetig größer werdend, nehmen ihren Platz ein. Eine knappe halbe Stunde vor Erreichen unseres Camps fallen ein paar Tropfen vom mittlerweile geschlossenen Himmel. Abwarten, wird wohl nicht schlimmer!? Nach 5 Minuten zeigt sich unser Irrtum: Der Regen wird heftiger, Unterstellmöglichkeiten gibt es nicht. Also, schnell die Regenhose herausholen und anziehen. Das erweist sich bei mir leider als etwas schwieriger, denn der nur ca. 20 cm kurze Reißverschluss am unteren Ende gibt nicht genug Platz für die sperrigen Trekkingschuhe. Schuhe und Gamaschen ausziehen? Zu umständlich. Zentimeterweise zwänge ich die Hosenbeine über die Schuhe, die beiden Begleiter sind schon lange fertig. Meine Erkenntnis: Bei der nächsten Hose achte ich darauf, dass die Reißverschlüsse mindestens bis zum Knie reichen. Der Regen wandelt sich in Hagel und eine gute viertel Stunde gehen wir durch einen kräftigen Hagelschauer. Die Landschaft ist kurzfristig leicht weiß gepudert, aber die Temperatur dreht dieses Bild schnell wieder zurück.
    Auf den Felspartien ist es jetzt leider rutschig geworden und wir gehen vorsichtiger. Zur Linken sehen wir die Shira Ridge und die Shira Cathedral mit ihrer markanten zackigen Silhouette. Im leichten Dunst ist der Mt. Meru zu erkennen. Wir stellen wieder fest, dass diese Jahreszeit keine Blühzeit ist. Nur zwei Everlastings (Strohblumen) blühen am Wegesrand, in den Sommermonaten bilden sie eher ein Blütenmeer.
    Der letzte Anstieg ist erreicht und wir sehen schon die bunte Zeltlandschaft vor uns. 5 ½ Stunden sind wir unterwegs gewesen. Die Wegstrecke war zwar kürzer, aber in Passagen steiler und im Geröll geht man langsamer. Der weitere Tagesablauf ähnelt dem vorigen und den folgenden: Beim Ranger im Registrierungshaus die Ankunftszeit eintragen, Zelt vorbereiten (Isomatte aufpusten, Schlafsack auslegen, Taschenlampe bzw. Stirnlampe bereitlegen …), Tea time, „Freizeit“, (d. h. heute u. a. , wieder bei Sonnenschein und klarem Kiboblick, die nassen Kleidungsstücke auf das Zelt legen), Abendessen, kurzes Verweilen im Esszelt bei Kerzenlicht, ab in den Schlafsack. Unsere Zelte sind normalerweise 2-Personen-Zelte. Aber ich habe Godbless gebeten, für uns drei Zelte mitzunehmen. So hat jeder genug Platz, sich „auszubreiten“ und das Gesuche im gemeinsamen Zelt („Weißt du wo … liegt“) entfällt! Wieder liegt eine lange Nacht vor uns, jetzt auf 3.750 m Höhe.

    15.1.: Shira Cave – Moir Hut
    Wegstrecke: 8 km, unsere Gehzeit: 3 Std., Aufstiegshöhe: 425 m

    Heute starten wir sogar erst um 09:20 Uhr, denn die Wegstrecke ist relativ kurz und die Aufstiegshöhe beträgt 500 m. Das Wetter zeigt sich zunächst wieder von der sehr freundlichen Seite: blauer Himmel. Beim Verlassen des Camps blicken wir noch einmal auf das neue Campschild und sehen mit Schmunzeln, dass die Erbauer kreativ waren: Auf dem oberen Rand ist die Silhouette des Kibo mit dem Sattle und dem Mawenzi nachgebildet. Auf der zum Berg gerichteten Seite des runden Schildes stehen die Streckenangaben (z. B. zum Lava Tower Camp 7 km, zum Uhuru Peak „nur“ noch 25 km und 21 Std.), auf der vom Berg abgewandten Seite Angaben zu Abstiegscamps (z. B. Machame Camp 5 km) und es findet sich der Hinweis, dass wir uns im Moorland befinden. Heide, Gras und wenige Erikagewächse bilden die einzige Vegetation auf dem Campgelände.
    Erstmals sind wir allein mit unserem Team, weil wir von der Normalstrecke (Richtung Barranco Camp) abweichen. Wir erreichen nach einer ½ Stunde das Shira II Camp. Nach 1 ½ Stunden Aufstieg zeigt uns unser zweiter Guide Goodluck frische, den Weg kreuzende Büffelspuren. Die Tiere kommen, sagt er, um Mitternacht aus dem angrenzenden kenianischen Amboseli Nationalpark, um zu den Salzlecksteinen am Kibo zu gelangen. Die Büffel sind aber zum Glück morgens wieder verschwunden!
    Unser Aufstieg ist moderat, nur wenige steilere Passagen sind zu überwinden auf dem nackten Felsgestein. Der Kibo ist seit gestern ständig unser visueller Begleiter. Die Shira Range ist heute Morgen besonders klar zur Linken zu sehen, ebenso der Mt. Meru Ein letzter Anstieg und wir sehen vor uns tief in einem sich nach Westen öffnenden Kessel liegend das Camp. Es wird auf der Gegenseite von einer hohen, gleichmäßigen Felswand, die am Fuß des Kibo endet, begrenzt. Ein letztes Mal steigen wir ab. Nur Zelte von zwei weiteren Gruppen sind zu sehen. Die Frage nach unserer Registrierung erübrigt sich, denn in diesem Camp gibt es außer 7 (!) hölzernen Toilettenhäuschen gar keine Bebauung. Das ist eindeutig die spärlichste Campausstattung auf unserer Tour. Selbst der Rest des ehemaligen in Tippi-Form gebauten Holz-Rangergebäudes, das 2015 noch vorhanden war, ist niedergebrannt worden. Die Bezeichnung „Moir Hut“ müsste bei diesem Zustand korrigiert werden. Selbstredend gibt es hier oben auch kein Campschild. Aber – durch das Gelände verläuft ein schmaler Bach. Der wird ausgiebig von den Portern genutzt, heute ist Waschtag. Das gewaschene Zeug wird auf den Steinen zum Trocknen ausgelegt in der Hoffnung, dass die Sonne schnell hilft. Scheint zunächst auch so, aber nach einer Viertelstunde ziehen Wolken auf, werden dunkler und sehr bald beginnt es zu tropfen, um schließlich in einen gleichmäßigen Nieselregen überzugehen. Wir hätten versucht, das Zeug in das Zelt zu retten. Wir, aber nicht die Porter! Nach zwei Stunden hört der Regen auf und als wir aus den Zelten schauen, sehen wir, alles liegt noch draußen. Jetzt scheint die Sonne wieder, blauer Himmel, als wäre nichts geschehen, alles trocknet bestens! Vorteil für diejenigen, die sich hier auskennen! Nach dem Mittagessen war ursprünglich ein Akklimatisierungsgang vorgesehen gewesen, aber den hat Goodluck auf 17:00 Uhr verschoben. Bei besten Wetterbedingungen steigen wir am rechten Rand der Felswand steil auf. Das ist der Weg für den Northern Circuit Richtung Pofu Camp. Nach einer ¾ Stunde erreichen wir den „Rim“, unser Ziel. Von hier genießen wir den weiten Blick in die Shira Caldera, blicken auf das Fisher Camp und sehen die Wegführung Richtung Big Tree Camp (Lemosho Route). Hier oben haben Wanderer Dutzende „Steinmanderln“, wie man sie aus den Alpen kennt, aufgeschichtet. Fotogene Motive. Nach einer halben Stunde verlassen wir nur ungern diesen Platz, aber die Dämmerung beginnt bald und die dauert in diesen Breiten nicht lange. Die späte Sonne taucht den Kibo in dieser sogenannten Goldenen Stunde noch einmal in unwirkliche Farben. Aber mit dem Sonnenuntergang wechselt die Färbung sehr schnell in aschfahles Grau.
    Koch Georgi hat uns wieder ein ausgezeichnetes Abendessen gezaubert: Zunächst gibt es Zucchini-Suppe, anschließend Gemüsegulasch mit Reis und zum Abschluss schmackhafte Mango- und Zitronenstücke.
    Bestens gesättigt gehen wir nach dem Briefing – besser: müssen wir gehen – in unsere Zelte, denn ein Teil der Porter schläft in unserem Esszelt. Dort palavern sie noch eine Weile. Ich mache noch einen kleinen Umweg zum Kochzelt, um den dort schlafenden Teammitgliedern „la la salama“ zu wünschen und beneide sie um die wohlige Wärme („Kochprodukt“). Mittlerweile ist es empfindlich kalt geworden. Gut, dass der Weg zum Zelt kurz ist. Noch schnell die Zähne geputzt und ab in den Schlafsack. Diesmal habe ich meine Schuhe nicht im Vorzelt gelassen, sondern stelle sie ins Zelt, denn gestern Morgen war es nicht sehr angenehm, in die sehr ausgekühlten Schuhe zu steigen.

    16.1.: Moir Hut – Barranco Camp
    Wegstrecke: 9 km, unsere Gehzeit: 5 Std., Gesamtzeit: 6 ½ Std. (1 ½ Std. Pause am Lava Tower), Aufstiegshöhe bis Lava Tower: 425 m, Abstiegshöhe zum Barranco Camp: 700 m

    Die Nacht war diesmal nicht so kalt wie erwartet, kein Raureif liegt auf dem Zelt. Vielleicht der Windstille und der Kessellage geschuldet. Bei klarem Himmel und nur einer leichten Brise starten wir um 09:00 Uhr. Zunächst müssen wir aus dem Kessel steil aufsteigen, man wird dabei gleich gut aufgewärmt! Oben angekommen das gleiche Empfinden wie schon die Tage zuvor: Wir haben es geschafft! Irrtum! Der nächste Aufstieg, nicht ganz so steil, folgt … Die Geröll übersäte Landschaft ist hier oben äußerst karg. Unsere Porter haben uns, obwohl sie erst nach unserem Verlassen die Zelte abgebaut haben, bald eingeholt. Der Lava Tower ist schon von weitem zu sehen, kommt aber nur sehr langsam näher, verschwindet zwischendurch immer wieder aus dem Blickfeld. Wir kommen an eine Weggabelung mit dem aus früheren Zeiten markanten Wegstein: Von rechts kommen Porter aus Richtung Shira Cave bzw. Shira Camp 1 oder Shira Camp 2. Eine Weggabelung liegt vor uns: Direkt zum Barranco Camp nach rechts oder den Höhenweg über den Lava Tower zum Barranco Camp nach links. Wir wählen die zweite Variante, um uns besser zu akklimatisieren. Sehr viele Porter. Unser Alleinsein ist endgültig vorbei. Jetzt führt der Weg fast gerade aus durch eine Talmulde zum Lava Tower, aber er zieht sich. Um 12:15 kommen wir nach einem letzten Miniaufstieg im Camp direkt am Fuß des Lava Towers an. Laut neuem Campschild haben wir nur noch 18 km oder 17 Std. Aufstieg vor uns und wir haben unseren bisher höchsten Punkt mit 4.600 m erreicht. Kilometermäßig haben wir schon über die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft: 23 km liegen hinter uns, die wir lt. Angabe bei einem Abstieg in nur 13 Std. schaffen sollten. Hier oben weht ein spürbar scharfer Wind. Diverse Zelte stehen schon dort und unser Guide zeigt auf unser Esszelt. Wir sind froh, dass die Porter für uns das Zelt aufgebaut haben und wir unser hot lunch „drinnen“ einnehmen können.
    Meine beiden Begleiter entscheiden sich für eine Mittagspause.
    Ich gehe mit unserem Guide Amani an der rechten Flanke des Lava Towers entlang bis zu einer Stelle, an der ein Einstieg ist für das Hinaufklettern. Ich war bereits zweimal oben und es war jedes Mal beeindruckend, aus 70 m Höhe den Blick in die Weite Richtung Moshi, Machame Camp, Shira Caldera zu genießen. Also muss es auch diesmal wieder werden. Beim Blick nach oben sieht es sehr steil aus, die Wände fallen fast senkrecht ab. Aber es gibt einen Aufstiegsweg, der nicht nur für Profis geeignet ist. Das Gestein ist rau, sehr griffig. So kann man sich gut festhalten, wenn man steile Abschnitte überwinden muss. Manchmal muss man weit fassen und die Schuhe sehr gezielt setzen. Nach einer knappen ¼ Stunde ist es geschafft, wir sehen auf das Camp hinunter und wie vereinbart, winkt von unten unser auf Riesenameisengröße geschrumpftes Team herauf. Schön ist von hier oben die Western Breach zu sehen und wir erkennen den weiteren Verlauf unseres Weges Richtung Barranco Camp. Der Weg steigt langsam auf und dann bestimmt wieder ab und wieder … Diese Gedanken blocke ich schnell ab, Fotos und ein Video werden gemacht. Amani stimmt den Jambo song an und animiert mich mitzusingen. Ich möchte hier all denjenigen Mut machen, die schwindelfrei sind, den Lava Tower für eine Besteigung mit einzuplanen.
    Für den Abstieg brauchen wir etwa die gleiche Zeit. Zusammen mit unseren Guides starten wir 13:45 Uhr. Zunächst geht es durch einen schmalen Durchgang abwärts, dann über Gegenhänge mehrfach aufwärts. Porter überholen uns, darunter 5 Frauen. Wirtschaftliche Not muss der Grund sein, diese schwere Arbeit zu verrichten! Uns weht ein milder Gegenwind entgegen, Wolken ziehen auf, aber das sind diesmal Schönwetterwolken, die die Sonne immer wieder erfolgreich durchbricht! Nach einem längeren Abweg sind voraus erste Senecien erkennbar, die Natur beginnt wieder zu leben! Die Senecien entwickeln sich zu einem richtigen Wald und bilden mit ihren Seitenarmen und großen Blättern unwirkliche Formen. Gute Fotomotive! Hier auf etwa 4.000 m Höhe wachsen erste zaghafte Grasbüschel. Wenn man bedenkt, dass in den Alpen die Vegetationsgrenze bei 2.500 m liegt…
    Erste Feuchtstellen tauchen auf und das Gras wird jetzt zunehmend dichter und saftiger. Diese Kombination mit den Senecien erscheint irreal in der sonst so kargen Landschaft.
    Ab dem ersten Senecienwuchs begleitet uns in etwa 100 m Entfernung auf der linken Seite eine höhere Felswand. Fast an ihrem unteren Ende rasten wir. Ich sehe 2 Höhlen (mind. 10 m breit, 6 m hoch): Die linke Höhle fällt durch einen großen mittig herabhängenden Stein auf. Exakt diese Auffälligkeit erinnert mich an den Aufstieg 2008, als der Weg genau dort vorbeiführte. Goodluck sagt, der Weg führte früher dort entlang, wurde aber wegen Steinschlaggefahr auf den heutigen Verlauf gelegt. Dass die Gefahr besteht, ist nur 50 m abwärts zu erkennen: Dort endet die Steinwand mit größeren herabgestürzten Gesteinsbrocken.
    Unser Weg führt jetzt immer weiter talwärts. Die Senecien mit ihren vielgestaltigen Formen nehmen zu. Wir müssen immer wieder Fotostopps machen. Nebelschwaden ziehen mittlerweile herauf und geben dem Ganzen einen verwunschenen Touch.
    In der Ferne taucht ein größeres, buntes Zeltareal auf, das Barranco Camp ist in Sicht. Nach einer halben Stunde haben wir das Registrierungshaus erreicht und nutzen nach dem Eintrag die relativ milde Temperatur und Windstille dazu, mal mehr als nur die Hände und das Gesicht zu waschen. Wie auch in den letzten Tagen klart der Himmel zum Abend auf und gibt den Blick auf den Kibo endlich wieder frei. Die Reste der Gletscher sehen wie hingeworfene weiße Farbkleckse aus. Zunächst leuchtet der Kibo noch im warmen Abend-Sonnenlicht, wandelt sich nach dem Sonnenuntergang wieder schnell in grau-braune, kühle Töne. Und es wird jetzt spürbar kalt. Nach dem Abendessen kommen sehr bald die Porter mit ihrem Nachtgepäck, um unser Esszelt wieder umzufunktionieren. Wieder haben wir eine lange Nacht vor uns, geprägt durch Leichtschlaf und häufiges Aufwachen, aber mit der Genugtuung, im warmen Schlafsack zu liegen! Diesmal haben die Porter sehr waagerechte Plätze für uns ausgesucht. Nicht das Problem, während der Nacht immer wieder nach links oder rechts oder zum Fußende zu rutschen!

    17.1.: Barranco Camp – Karanga Camp
    Wegstrecke: 9 km, unsere Gehzeit: 4 ¼ Std., Aufstiegshöhe: „nur“ 95 m

    Gegen 5:20 werde ich durch harte Schritte neben dem Zelt geweckt: Der Nachtfrost zeigt seine Wirkung!
    Offiziell weckt uns Waiter Benson heute um 07:00 Uhr, aber tatsächlich wird es aus den Zelten im Camp schon kurz nach 06:00 Uhr laut, die Porter beginnen ihr Tagwerk.
    Das Packen des großen Rucksacks gelingt mittlerweile auch zügiger, weil der Lerneffekt, „wo packe ich was hin“, gute Wirkung zeigt.
    Vom Camp, das auf einem Hochplateau liegt, geht es zunächst einen leichten Hang hinab. Heute steht eine größere Herausforderung bevor: Die „Breakfast Wall“ muss bezwungen werden! Bereits vom Zelt aus sieht man die über 200 m hohe Gegenwand, die in einem diagonalen Aufstieg erklettert werden muss. Und diese Diagonale können wir sehr gut erkennen, denn wir sind nicht die ersten und so zeichnet sich ein buntes Farbband derjenigen deutlich ab, die schon in der Wand sind. Der Abstieg zum fast ausgetrockneten Bach am Fuß der Wand stellt kein Problem dar. Zur Rechten wächst ein kleiner Senecienwald: Wieder ein beeindruckender Anblick dieser ungewöhnlichen Bäume.
    Noch beeindruckender, allerdings im negativen Sinne, ist das, was sich in der Wand abspielt. Schon nach wenigen Metern stehen wir und warten und warten. 3, 4 Schritte vorwärts, warten. Dieser Aufstieg ist leider völlig unorganisiert. Die Porter möchten schneller gehen, können aber nicht, weil immer wieder Climber den Weg an einigen Stellen aus unterschiedlichen Motiven blockieren. Der Weg ist schmal und steil, oft kann nur eine Person passieren. Immer wieder brauchen Touristen eine Pause. Schon ein kurzer Stopp genügt und die Schlange bildet sich, Stillstand. An einer Stelle auf halber Höhe, dem „key-point“, ist die Passage sehr schmal und abschüssig und man muss gut hinsehen, wo man die Hände und Füße positioniert. Guides helfen dann, aber es geht sehr langsam vorwärts. Die Porter sind zu bedauern. Sie können die schwere bis zu 20 kg schwere Kopflast in der dichten Schlange nicht absetzen. Einige tragen die Zeltstangen quer und müssen sich entsprechend drehen, um an den Touristen vorbeizukommen. Den Portern gilt unsere Bewunderung und Hochachtung, mit welcher Geduld sie diese Schwerstarbeit meistern!
    Es gibt hier keinen Weg als Ausweichmöglichkeit. So voll habe ich die Breakfast Wall noch nie erlebt. Unserem Begleiter, der zum ersten Mal am Kibo ist, fällt für die Situation hier nur das Wort „unmenschlich“, als er die wiederholt schwer atmenden Porter stehen sieht. Wir überlegen, ob es nicht für die Porter und die Touristen besser wäre, Zeitkorridore einzurichten: Start für die Porter z. B. zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr und ab 9:00 Uhr starten die Touristen mit ihren Guides.
    Normalerweise braucht man für den Aufstieg maximal 1 ½ Stunden, wir haben es nach 2 Stunden geschafft und freuen uns auf eine erholsame Pause in der Sonne mit freiem Blick in die unendliche Weite. Oben angekommen, erwartet uns Nebel, es ist ungemütlich und windig, von weiter Sicht keine Spur. So wird die „erholsame“ Pause sehr kurz, 10 Minuten!
    Es folgen mehrere Auf- und Abstiege, bis wir den vorletzten Aufstieg geschafft haben. Wolkenlücken geben den Blick frei auf einen letzten Ab- und Aufstieg, an dessen oberer Kante bereits die ersten Zelte des Karanga Camps zu sehen sind. Mit diesem positiven Wissen steigen wir ein letztes Mal ab. Die Wegführung hat sich auch hier seit 2015 geändert. Sie ist einige hundert Meter nach Süden verlegt worden. Goodluck sagt uns, dass der alte Weg bei feuchtem Wetter sehr rutschig sein konnte und es sei auch hier zu Steinabbrüchen gekommen. Schon gestern erfuhren wir, dass ein Wegstück, das hart an einem Felsen entlang führte, wegen Steinschlaggefahr gesperrt und umgeleitet wurde.
    Unten am schmalen Karanga River angekommen, sehen wir erste Porter, die ihre 10 Ltr. Eimer füllen, um dann den Aufstieg zum Camp anzugehen. Da es vor dem Barafu Camp keine weitere Wasserstelle gibt, bedeutet es, unsere zwei Porter müssen morgen vom Barafu Camp aus bis hierher absteigen, um ihre Eimer zu füllen! Auf halber Hanghöhe kommen uns unsere Porter Francis und Gaspar mit Plastiktüten entgegen. Ein kurzer Schnack und wir erfahren, dass sie jetzt in ihrer freien Zeit zum Wasserlauf gehen, um sich und ihre Kleidungsstücke zu waschen! Ich treffe Francis später im Camp. Sogar die Schuhe hat er gewaschen und er riecht (ich müsste besser sagen, er duftet) wie frisch aus einer Parfümerie gekommen – und wir Touristen? Ja, wenn es nur nicht so kalt und ungemütlich wäre … die Aussage, dass die Wäsche morgen früh wieder trocken ist, mögen wir bei diesem Wetter nicht so recht glauben.
    Unser letzter Aufstieg am Hang zieht sich, aber um 13:15 Uhr können wir uns endlich ins Registrierungsbuch eintragen. Die Wolken sind uns treu geblieben, sodass es durch die Feuchtigkeit und leichten Wind ungemütlich ist. Nur kurze Sonnenmomente zeigen uns, wie schön es hier oben in 3.995 m Höhe sein kann! Erfreulich ist, dass Georgi, der „Chef“, schon unser Essen zubereitet hat: Möhrensuppe mit Maiskörnern, anschließend gibt es Frühlingsrollen mit Gemüse und wieder so gut schmeckende Mangostreifen und Orangenstücke. Wir können es kaum glauben!
    Eine „kleine“ Erklärung: Er erzählt uns, dass zwei Porter von der Agentur Essennachschub über die Mweka Route gebracht haben.
    Heute ist das Abendessen bereits um 17:45 Uhr. Da auch die Porter das Wetter ungemütlich finden, ziehen wir schon um 20:00 Uhr in unsere Zelte um. La la salama!

    18.1.: Karanga Camp – Barafu Camp
    Wegstrecke: 4 km, unsere Gehzeit: 3 ½ Std., Aufstiegshöhe: 678 m

    Goodluck sagt uns, heute hätten wir nur eine kurze Strecke vor uns, gut 3 Std. Etwas frustrierend für uns seine Ergänzung, sie würden die Wegstrecke in nur 1 ½ Std. schaffen! Aber wir wollen den Weg ja auch genießen! Nach nur geringem Nachtfrost ist die Sicht heute Morgen erstaunlich klar. So klar habe ich den Mt. Meru noch nie gesehen. Selbst Moshi ist tief unter uns gut zu erkennen. Einen Moment der besonderen Art erlebe ich, als Goodluck aus dem Zelt gegenüber schaut. Jambo, habari gani? Anschließend taucht Amanis Kopf auf. Dann folgen Samehe (Porter) und Francis (Porter). Vier im gleichen Zelt wie ich es habe! Es ist offiziell ein 2-Personen-Zelt. Nach unserer Erfahrung reicht es soeben für 2 Personen, aber für vier? Auf meine Frage, wie sie denn geschlafen hätten, grinsen sie nur, „it works, it is so cosy warm“! Letzteres glaube ich gern. 7 Stunden hätten sie gut geschlafen. Spontan stellt sich für uns die Frage, ob das die Lösung wäre für unsere Schlafprobleme. Aber das wollen wir lieber nicht in der Nacht vor dem entscheidenden Aufstieg ausprobieren!
    Bei der ungewöhnlichen Weitsicht starten wir um 09:00 Uhr zum ersten Gegenhang aufwärts. Es scheint allgemeine Aufbruchstimmung zu sein, eine buntfarbige Schlange bewegt sich vorwärts. In typischer Kibo-Geschwindigkeit (besser: Kibo-Langsamkeit), nur von Portern überholt, erreichen wir den mit Steinen übersäten „Gipfel“, um mit neuem Weitblick zu erkennen, es geht wieder leicht abwärts und in der Ferne wieder steiler aufwärts. Sollte da oben schob Barafu sein? Leider nein, denn die 2 markanten Toilettenhäuschen am Hang sind nicht zu sehen. Positiv denken! Die Weitsicht bleibt bestehen, im Gegensatz zum gestrigen fast ganztägigen Nebel eine wahre Freude.
    Nachdem auch dieser Aufstieg geschafft ist, sehen wir erwartungsgemäß den nächsten und zugleich letzten Aufstieg vor uns, die beiden Toilettenhäuschen existieren immer noch! Da werden noch einmal die Aktivkräfte mobilisiert. Nach einem letzten Mal steil aufwärts erreichen wir die Ausläufer des Camps. Zur Registrierung bedarf es noch eines kleinen Weges, dann liegt es vor uns, mein ungeliebtes Barafu Camp. Es ist auf steil abfallendem Gelände angelegt, von unzähligen großen Steinen übersät. Schmale Pfade führen kreuz und quer zu den mehr oder minder ebenen Zeltgründen. Positiv: Das neue Campschild ist vor der Silhouette des Kibo aufgestellt, ein gutes Fotomotiv.
    Mal wieder ziehen – hier aus westlicher Richtung – Nebelschwaden auf und verdrängen den Blick auf den Mawenzi.
    Vor dem Abendessen heißt es, das Gepäck neu sortieren. Alles, was aus dem Daypack entbehrlich ist, wird aussortiert. Sweets, (diesmal vor allem getrocknete Feigen – ein Genuss!), Stirnlampe, wärmende Unterbekleidung, Speicherkarten, gefüllte Trinkflasche … werden bereitgelegt. Heute geht´s wieder früh in den Schlafsack. Hoffentlich wird die Nacht nicht allzu laut von den um Mitternacht aufsteigenden Climbern unterbrochen.

    19.1.: Barafu Camp – Stella Point - Uhuru Peak – Kraterabstieg (Gr. Furtwängler-Umrundung) – Stella Point – Barafu Camp
    Wegstrecke: 11 km, meine Gehzeit: 10 Std., Aufstiegshöhe: 1.222 m

    Zwischen 23:00 Uhr und 24:00 Uhr werden wir gut hörbar von lärmenden Stimmen geweckt. Diejenigen machen sich in ihrer Aufregung wahrscheinlich keine Gedanken darüber, dass nicht alle aufwachen und aufstehen wollen! Wir versuchen danach, mehr oder minder erfolgreich, noch etwas Schlaf zu finden. Um 04:30 weckt uns Waiter Benson zum frühen Morgentee. Um 05:20 Uhr stehen wir bereit für den letzten Aufstieg.
    Die morgendliche Aufstiegsvariante erscheint uns aus mehreren Gründen die bessere zu sein. Man muss nicht 6 Stunden durch die Finsternis gehen, nur den Lichtkegel der eigenen Stirnlampe als Sichtfeld. Man muss nicht die kalten Minustemperaturen ertragen, die gegen 03:00 Uhr ihren Tiefpunkt erreichen. Man sieht seinen Aufstieg, hat keine sinnierenden Gedanken beim stummen Aufstieg. Durch die visuelle Aufnahme ist man von den Anstrengungen abgelenkt und genießt einfach das beeindruckende Panorama unterhalb und oberhalb. Große Abschnitte sind steinigen Untergrunds und das Argument, der Lavasand sei nach der Nacht nicht mehr gefroren und damit anstrengender zu gehen, greift für mich nicht, da der sandige Untergrund im unteren Teil des Anstiegs und somit um 06:00 Uhr noch gefroren ist.
    Es weht ein leichter, kalter Wind, der Himmel ist wolkenlos und bei leichten Frostgraden startet unsere kleine 6er Glühwürmchenreihe. Wir 3 Mzungus (Europäer) werden von 3 Guides begleitet. Schon bei der Vorplanung haben wir vereinbart, dass wir immer gemeinsam starten und natürlich versuchen, auch den Uhuru Peak gemeinsam zu erreichen. Sollte aber einer nicht mehr weiter aufsteigen können und nicht ernsthaft erkrankt sein, würde er mit einem Guide und gegebenenfalls Portern absteigen, die anderen würden weiter aufsteigen.
    Auf festem Boden gehen wir in der ersten halben Stunde im Schein unserer Stirnlampen sehr pole pole vorwärts. Gegen 06:00 Uhr beginnt allmählich die Dämmerung und unser Blickfeld erweitert sich immens. Sobald die Sonne den Horizont hinter dem Mawenzi zunehmend in ein gelblich-rotes Farbenmeer verwandelt, bleiben wir wiederholt stehen und genießen den so beeindruckenden Sonnenaufgang. Der Kibo wird in ein unwirkliches, fast kitschiges Orange getaucht, sodass man denkt, die Fotos hätten einen Farbfehler! Erst als die Sonne am Horizont erscheint, weichen die irrealen Farben wieder den natürlichen. Vereinzelt kommen uns Climber - begleitet von ihren Guides - viel zu früh entgegen, mit sichtbaren Spuren der Nacht gezeichnet. Mehrere müssen gestützt werden.
    Wir durchqueren das höher gelegene kleine Kosovo Camp. Es wurde für die Gruppen eingerichtet, die im Crater Camp übernachten wollen. Besonders ist, dass hier nur Climber, Guides und der „Chef“ übernachten dürfen. Die Porter bringen das Gepäck hinauf, schlafen dürfen sie nur im Barafu Camp. Ein Blick zurück zeigt, dass wir schon gut Höhe gewonnen haben, aber ein Blick vorwärts zeigt allerdings auch, dass wir den wesentlich größeren Teil noch vor uns haben. Aber, immer positiv denken! Leichter gesagt als getan! Meine beiden Begleiter benötigen wiederholt längere Pausen und bei etwa 5.200 m treffen wir gemeinsam die Entscheidung, dass wir uns trennen. Amani und ich werden vorgehen und die beiden gehen mit den zwei Guides ein langsameres Tempo.
    Bei gleichbleibender Steigung (etwa vergleichbar mit der Breakfast Wall) gehen wir auf dem felsigen Boden voran. Zur Linken sehen wir die ersten Gletscherausläufer der Southern Icefields und erkennen von uns aus gerade voraus eine leichte Mulde, den Kraterrand.
    Nach einer halben Stunde und einer Pause sind wir angekommen: Stella Point ist erreicht. 5 ½ Stunden haben wir bis hierhin benötigt. Wir gönnen uns 20 Minuten Pause. Vom Stella Point aus führt ein Weg gerade in den Krater und man kann in der Ferne die größeren Geröllsteine erkennen. Dort befindet sich das Crater Camp.
    Blickt man nach halblinks, kann man das etwa 150 m höher stehende Schild auf dem Uhuru Peak sehen. Blickt man nach rechts, sieht man den formschönen Stufengletscher. Aus der Richtung kommen auch die Climber, die den Aufstieg über die Kibo Hut zum Gillman´s Point gewählt haben. Ein Blick zurück zeigt uns noch einmal unseren Aufstiegsweg mit dem Mawenzi halblinks im Hintergrund.
    Die Steilheit ist auf dem letzten Weg zum Uhuru Peak verschwunden. Es geht jetzt sehr moderat aufwärts mit dem beflügelnden Gefühl, es bis hierhin gut geschafft zu haben. Zur Linken begleitet uns der gigantische, langgezogene Rebmann Gletscher. Amani schlägt vor, dass wir einen Abstecher machen, um ihn aus näherer Distanz zu sehen. Über weichen Lavasand geht es leicht abwärts und wir genießen den Blick auf die vielgestaltigen Eisformationen. Nach einer weiteren halben Stunde können wir am Schild „anschlagen“. Immer wieder ein überwältigendes Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas erreicht zu haben! Wir sind hier oben allein und genießen in der Stille das Panorama.
    Etwas ernüchternd ist der Blick in den Krater. Der Furtwängler Gletscher ist in den letzten 7 Jahren, in denen ich ihn gesehen habe, erheblich geschmolzen. In der Fotoserie habe ich dazu ein Foto aus dem Jahr 2010 dem aktuellen Foto gegenübergestellt. In der Routenplanung habe ich mir vorgenommen, den Furtwängler aus nächster Nähe zu sehen. Dafür gehen wir nach einer ausgiebigen Pause am Uhuru Peak wenige hundert Meter weiter bis zu einem Punkt, an dem man den sehr steilen Hang in den Krater absteigt. Dieses Jahr ist es hier fast vollständig vereist, sodass wir sehr vorsichtig Fuß vor Fuß setzen müssen. Dabei sind meine Trekkingstöcke sehr hilfreich. Eine Gruppe campt unten. Am Kraterboden angekommen, gehen wir auf dem planen, weichen Lavasand zum halblinks stehenden Großen Furtwängler. Steht man direkt am Gletscher, kommt man sich sehr klein vor angesichts der Höhe von 7 Metern, aber vor 7 Jahren war er noch rund einen Meter höher. Wir umrunden den Gletscher und sehen, dass er auf der Nordseite schräg abfällt zum Boden, hier gibt es gar keine Steilwand und das Eis ist sehr ausgefressen.
    Der Gletscherschwund wird noch viel deutlicher, als wir auf die Relikte des Kleinen Furtwänglers stoßen. Wir sehen nur noch ein Rumpfstück. Die durch Abschmelzung ans Tageslicht gekommene Eisgrotte aus dem Jahr 2010 ist bis auf ein 1 Quadratmeter kleines, flaches Eisstück völlig verschwunden. Zu dieser Entwicklung habe ich ebenfalls in der Fotoserie Vergleichsfotos gegenübergestellt. Im folgenden Forum-Short-Link: Externer Link gibt es hierzu einen ausführlichen Thread.
    Mit dieser ernüchternden Erkenntnis treten wir bei weiterhin kühlem Wind den Rückweg an. Nach einer halben Stunde ist Stella Point erreicht und von dort geht es einen zum Aufstieg parallelen Weg abwärts. Dieser Weg führt zum größten Teil durch weichen Lavasand. Es bringt hier viel Spaß, im Schlittschuhschritt die zigzagger mehr oder minder hinabzulaufen (besser: hinabzurutschen), dabei vergisst man sogar die Pausen. Diese Methode staubt zwar ungemein, schafft aber schnell viele Höhenmeter, die wir mühsam aufgestiegen sind! 5 ½ Stunden stiegen wir auf, in 2 Stunden bin ich wieder im Barafu Camp und treffe meine beiden Begleiter wieder.
    Georgi hat schon eine Lauchsuppe vorbereitet. Mehr Appetit habe ich auch gar nicht, denn mein Ziel ist das Zelt, schnell hinlegen, denn diese Wegstrecke war fordernd!
    Nach einem frühen Abendessen kommen wir schnell zur Ruhe.

    20.1.: Barafu – Mweka Camp
    Wegstrecke: 7,5 km, unsere Gehzeit: 4 Std., Abstiegshöhe: 1570 m

    Heute starten wir – den gestrigen Anstrengungen sehr angepasst – erst um 09:00. Zunächst führt der Weg durch vegetationslose Felslandschaft. Interessant sind auf der rechten Seite neben dem Blick auf den Mt. Meru Gesteinsformationen, die aussehen wie erkaltete Lavazungen.
    Nach ca. 2 Stunden wandelt sich das Landschaftsbild, erste Pflanzen tauchen auf, hauptsächlich Strohblumen und wir können voraus bereits ein durch die Sonne angestrahltes Dach erkennen: High Camp. Auf dem Weg dorthin wachsen zunehmend Erikagewächse und man taucht allmählich in die Ausläufer des Regenwaldes ein. Im Camp legen wir eine Pause ein und sehen noch einmal den jetzt Sonnen beschienenen Kibo. Das Mweka Camp liegt tiefer im Regenwald. Die gesamte Strecke geht es nur bergab, eine Höchstbelastung für unsere Knie! Immer wieder gibt es genug Stolpersteine und Goodluck mahnt wiederholt: pole pole!
    Um 13:00 Uhr kommen wir endlich an. In diesem Camp ist es sehr voll und entsprechend laut. Zum Glück besteht es aus mehreren in den Regenwald gearbeiteten kleinen Freiflächen, sodass sich die Zelte zumindest optisch verteilen. Wie es sich für einen Regenwald gehört, beginnt, kaum bin ich in meinem Zelt, ein 2-stündiger Platzregen.
    Danach scheint wieder die Sonne, als wäre nichts passiert! Nur der Boden ist jetzt glitschig. Nach dem Mittagessen sortieren wir unser Geld für die Tip-Übergabe. Ich hatte Godbless schon von zu Hause gebeten, mir seine Teamstärke mitzuteilen, damit wir das Trinkgeld entsprechend kalkulieren könnten. „14 Mitglieder“, war seine Angabe, ein weiteres kam noch am Machame Gate hinzu. Ich hatte vorsichtshalber 16 Briefumschläge mitgenommen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hatte ich mich für folgende Tip-Beträge entschieden (pro Tag): Guide: 18 $, Assistant Guide und Cook: 15 $, Waiter: 12 $, Porter: 10 $. Entsprechend füllen wir die mit Namen versehenen Briefumschläge, um sie am nächsten Morgen an die einzelnen Teammitglieder zu übergeben.

    21.1.: Mweka Camp – Mweka Gate
    Wegstrecke: 10 km, unsere Gehzeit: 2 ½ Std., Abstiegshöhe: 1.000 m

    Wir hatten geplant, diesen letzten Abstiegstag durch den Regenwald noch einmal zu genießen in dem zufriedenen Gefühl, unsere Kibo-Ziele erreicht zu haben.
    Daraus wird leider nichts, denn am Morgen erkrankt ein Mitglied unseres Teams erheblich. Der Ranger des Camps entscheidet sofort, dass der Transport schnellstmöglich mit einem Stretcher zum Gate erfolgen soll. Ein Hubschraubertransport ist aufgrund des Regenwaldes nicht möglich. 4 Mitglieder unseres Teams steuern das einrädrige Gefährt im Laufschritt über die wiederholt holprige und von zahllosen querlaufenden Wasserabflussrinnen gekennzeichnete Strecke, die auch noch manchmal steil abfällt, hinunter. Ein Ambulanz-Wagen kann bis zu etwa ¼ der Strecke hinauffahren und unternimmt den Weitertransport ins Hospital. Am übernächsten Tag ist ein Weitertransport nach Nairobi notwendig. Die Auslandskrankenversicherung organisiert alles perfekt. Mit den „Flying Doctors“ erfolgt der Flugtransport in 45 Minuten. Nach 12 Tagen geht´s per Linienflug zurück nach Hamburg und von dort mit dem Großraumtaxi nach Hause. Alles organisiert und bezahlt von der Auslandskrankenversicherung. Mittlerweile ist die vollständige Gesundung erfolgt.
    Ich erwähne den Vorfall hier nur deshalb ausführlicher, um damit auf die Wichtigkeit einer guten AKV, die auch die Option Flugtransport beinhaltet, hinzuweisen.
    Wir verbliebenen Zwei sind mit unseren Guides im schnelleren Schritt abgestiegen. Die Tip-Übergabe mit den Danksagungen war im Mweka Camp geplant. Wir haben beschlossen, diese Zeremonie am Gate in gekürzter Form durchzuführen. Das Team spürt unsere besondere Stimmung und stimmt spontan für uns 4 tansanische Lieder an. Mit diesem sehr persönlichen, emotionalen Moment verabschieden sie sich von uns. Kibo kwa heri!
    Aberglaube ist uns fern. Unser Aufstieg begann an einem Freitag, dem 13 !!!???

    Jambo - Kilimanjaro : Hakuna Matata !

    Meine Track-Daten im Überblick :

    Aufstiegsroute :Machame Route
    Routen-Variante :2 Zusatztage: Für die bessere Akklimatisierung ein weiteres Camp (Moir Hut). Für den weniger stressigen Abstieg vom Uhuru Peak wie beim Aufstieg: Übernachtung im Barafu Camp.
    Tour-Operator :ClimbKili
    Tour-Dauer :9 Tage
    Beginn der Besteigung :13.01.2017
    Ende der Besteigung :21.1.2017
    Datum am Gipfel :19.01.2017
    Gipfel des Aufstieges :Uhuru Peak [5.895m a.s.l.]
    Kraterübernachtung :Nein
    Start Krateraufstieg :Tags
    Noch eine Besteigung geplant :Nein
    Summit-Certificate-Nr. :838914
    Bildanzeige :Ja
    Abspann :Jambo - Kilimanjaro !

    Mein Gipfelerfolg am Mount Kilimanjaro war vor :

    ... Tagen :64 Tagen
    ... Monaten :2 Monaten
    ... Jahren :0,2 Jahren
    Vom Gipfelerfolg zum Eintrag :sind nur 55 Tage vergangen ...

    Das Schild am Gipfel meines Aufstieges :

    ... Die Gipfelschild-Beschreibung :Zu meiner/unserer Besteigung des Kilimanjaro stand am Uhuru Peak ein mehrteiliges, braunes Holzschild mit folgender, gelber Aufschrift :
    ... Mein Gipfelschild :
    Das Kilimanjaro-Gipfelschild am Uhuru Peak ab 2014 bis heute
    Mit Klick vergrößern :
    ... Der Zeitraum :Dieses Gipfelschild stand am Uhuru Peak [5.895m] im Zeitraum vom 20.07.2014 bis heute .
    ... Mehr Informationen :Zu der Chronologie der Schilder am Gipfel des Mount Kilimanjaro gibt es im Kilimanjaro-Wiki mehr Informationen.

    Meine Route zum Gipfel des Mount Kilimanjaro :

    Ich habe den Mount Kilimanjaro über die Machame Route bestiegen, deren Verlauf in der folgenden Google-Map mit interaktivem Höhenprofil eingetragen ist. Über die Marker, Symbole und das Profil sind zusätzliche Infos zu erhalten.

    - Die Map mit Routenverlauf in einem Extra-Fenster anzeigen.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen in den 2016-er Jahren:

    Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate zum Zeitpunkt meiner Besteigung in den 2016-er Jahren, bei einem damaligen Gesamtaufkommen von ca. 35000 Besteigern pro Jahr wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im Januar 2017, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro in den 2016-er Jahren
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 35000 Kilimanjaro-Besteigern / a.



    Die aktuelle Routennutzung am Mount Kilimanjaro :

    Die von mir / uns begangene Machame Route wurde im Verhältnis zu den weiteren Routen am Mount Kilimanjaro entsprechend folgender Grafik von allen Besteigern aus dem Kilimanjaro-Gipfelbuch zum Gipfelaufstieg genutzt.

    Die gesamten Kilimanjaro-Gipfelbucheinträge am 24.03.2017
    Verteilung der Gipfelbuch-Einträge auf die einzelnen Routen : prozentual



    Die maximalen Besteigungen am Kilimanjaro (2013) :

    1.0 Die Monats-Besteigungen auf allen Routen (Show/Hide)

    Die Verteilung der maximalen Besteigungen des Mount Kilimanjaro über die Monate des Jahres 2013 bei einem Gesamtaufkommen von ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) wird in folgender Grafik gezeigt. Grundlage der Monats-Verteilung sind die Gipfelerfolge mit den Einträgen hier im Kilimanjaro-Gipfelbuch. Aus der Grafik lässt sich so ablesen, wieviele Mitbesteiger im Januar, dem Monat meiner Besteigung, auf allen Routen ca. unterwegs waren.

    Die monatliche Gesamtbelegung am Mount Kilimanjaro ( 24.03.2017 )
    Eine Hochrechnung der monatlichen Aufstiege bei ca. 60.000 Kilimanjaro-Besteigern / a aktuell.




    2.0 Die Monats-Besteigungen auf der Machame Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Monat auf der Machame Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Machame Route
    Verteilung der Besteigungen pro Monat auf die einzelnen Monate im Jahr




    3.0 Die Tages-Besteigungen auf der Machame Route (Show/Hide)

    Die Verteilung der Besteigungen pro Tag auf der Machame Route bei ca. 60.000 Besteigern pro Jahr (2013) auf allen Routen am Mount Kilimanjaro.

    Die Kilimanjaro-Besteigungen auf der Machame Route
    Verteilung der Besteigungen pro Tag auf die einzelnen Monate im Jahr




    Das Wetter am Kilimanjaro zu meiner Besteigung :

    Die durchschnittlichen Wetter- / Klimadaten am Kilimanjaro während des 19.01.2017, zum Zeitraumes meiner Gipfel-Besteigung, im Verhältnis zu den anderen Monaten sind aus dem folgenden Niederschlags- und Temperaturdiagramm zu entnehmen. Basis der Durchschnittswerte sind Meteorologische Berechnungen der letzten 20 Jahren. Die tatsächlichen Werte können somit abweichen.

    Die Jahreszeit zu meiner Besteigung : Beginn der kurzen Trockenzeit (Sommer)

  • Der jährliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 970 mm/a
  • Der durchschnittlliche, monatliche Niederschlag in Moshi am Fuß des Kilimanjaro : 80,83 mm/M

  • Der monatliche Durchschnitts-Niederschlag in Moshi am Fuß des Kibo in mm/M
      Im Januar : Niederschlag - Gering - 30 mm/M , Bewölkung - Gering ,
      Temperatur - Warm - min. 17°C - max. 33°C , Jahreszeit - Kleine Trockenzeit .
      Im Besteigungungsmonat Januar - Besucherzahl: Sehr Hoch (Hauptsaison).


    Der monatliche Schneefall am Gipfel des Kibo ab 5.700 m a.m.S.L. im Januar in cm
    Im Zusammenhang mit dem Schneefall in den anderen Monaten des Jahres .




    Die monatlichen Durchschnitts-Temperaturen in Moshi im Januar in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Die monatlichen Temperaturen in den versch. Höhenlagen am Kibo im Januar in °C
    Im Zusammenhang mit den anderen Monatstemperaturen des Jahres .




    Rechtlicher Hinweis :
    Die aufgeführten Klimawerte sind Durchschnittswerte und daher nur bedingt als Klimaprognose / Wettervorhersage geeignet. Ein Rechtsanspruch daraus ist prinzipiell ausgeschlossen.

    Meine Kilimanjaro-Gipfelbilder (36 Bilder) :

    Diese Galerie ist für die Betrachtung mit Smartphones optimiert.

    Die folgenden Bilder meiner Kilimanjaro-Besteigung habe ich meinem Gipfelbucheintrag hinzugefügt.

    01 Uhuru Peak am 19.01.2017 
    02 Bewässerung in d. Wüste Ägyptens 
    03 Kibo Range, Weg Machame 
    04 Machame, neues Schild 
    05 verwunschener Regenwald 
    06 mutiger Eiertransport 
    07 Machame Camp, Blick Kibo 
    08 Gladiole am Wegesrand 
    09 Machame Camp 
    10 erste blühende Everlastings 
    11 malerische Bartflechten 
    12 erste Senezien Richtung Shira 
    13 Pano Shira Cathedral 
    14 Pano Shira Cave 
    15 Zeltblick Shira Cave zum Kibo 
    16 Moir Hut 
    17 Weg zum Lava Tower 
    18 Blick zur Western Breach 
    19 Lava Tower 
    20 Blick vom Lava Tower zum Camp 
    21 Blick: Lava Tower - Western Br. 
    22 junger Senezienwald 
    23 Senezien im Nebel 
    24 Senezien mit Fremdkörper 
    25 Pano Barranco Camp 
    26 mit Phantasie: Friedrich II 
    27 Zeltblick Kibo im Barranco Camp 
    28 Breakfast Wall 
    29 Steinflechten am Wegesrand 
    30 Abstieg Karanga Valley 
    31 Aufstieg im Karanga Valley 
    32 Karanga Camp, Blick Kibo 
    33 Karanga Camp, Blick Mt. Meru 
    34 Karanga-Schild, Blick Mt. Meru 
    35 Karanga, Blick Moshi, Mt. Meru 
    36 das Window zw. Karanga u. Barafu 

    Die Gipfelbuch-Signatur für Foren :

    Hier die aus diesem Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Eintrag als Bild (im png-Format) generierte, dynamische Signatur als Beta-Feature.



    Du kannst diese/deine Mount-Kilimanjaro-Gipfelbuch-Signatur mit Link zu diesem Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. einfach verwenden, indem du den folgenden HTML-Code oder BB-Code kopierst und dann dort z.B. in deinen Account-Einstellungen einfügst. Die Code-Auswahl sollte nach der Zulassung z.B. in den Forum-Account-Einstellungen erfolgen.

    · Die Signatur als HTML-Code :


    · Die Signatur als BB-Code :


    Permalink für Websites :

    Zum Einbau eines festen Links, wie folgt zu sehen, zu diesem Kilimanjaro Gipfelbucheintrag in Blogs, Foren, Websites u.d.gl. kannst du einfach die dann folgenden Code-Varianten verwenden.

    Mein Kilimanjaro-Gipfelbucheintrag

    · Als direkter Link :


    · Als HTML-Code-Link mit Linktitel für Websites :


    · Als BB-Code-Link mit Linktitel für Foren und Blogs :


    Der QR-Code des Gipfelbucheintrages :

    qr code

    Das nebenstehende Bild des QR-Codes, in dem die URL zu diesem Gipfelbucheintrag verschlüsselt ist, kannst du direkt speichern (Kontextmenü rechte Maustaste) oder per nachfolgendem HTML-Code in Websites, Foren, Mails u.d.gl. einbauen.

    Moderne Smartphones (ggf. mit einer entsprechender App) können dann diesen QR-Code per integierten Kamera lesen und so diese Gipfelbuchseite direkt im Browser, ohne manuelle Eingabe der URL, aufrufen.

    · Hier der HTML-Code für den QR-Code als Bild zum Einbau in Websites:


    Zu meinen Gipfelbildern

    Kilimanjaro-Gipfelstürmer :

    • Rüdiger Achtenberg
    • D-24768 Rendsburg
    • Deutschland


    Kommunikation :

    • Web: goo.gl/6PWNee
    • Aim: Link zu den anderen Gipfelbucheinträgen


    Bilderliste :

    Diese Galerie ist für javafähigen PC optimiert.

    Die Kilimanjaro-Gipfelbilder im Format bis 1.000px Breite.
    Mit Klick auf die Icons (Lupe) können die Bilder einzeln oder auch zusammen in einer Slideshow betrachtet werden :


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    Die folgenden Kommentare wurden bereits von Besuchern zu diesem Gipfelbucheintrag gepostet.

    Kommentare (4)

    Hallo Detlev,
    es ist fast geschafft: Der Kommentar/Bericht und die erste Haelfte der Fotos sind fertig, ich werde sie umgehend hochladen. Die weiteren Fotos folgen in ca. 14 Tagen.
    Viele Gruesse!
    #1 - Achtenberg - 16.03.2017 - 00:40
    Und wieder einfach nur grossartig !
    Hallo Ruediger,

    zunaechst Gratulation zu deinem 8. Gipfelsieg am Mount Kilimanjaro und dann danke fuer den tollen Gipfelbucheintrag, der sich nahtlos in die Reihe deiner vorherigen, grossartigen Eintraege einreiht. Ich freue mich auf weitere Bilder und bin von deiner bisher getroffenen Auswahl beeindruckt. Sehr schoene Detailaufnahmen, ungewohnte Blicke und fantastische Panoramabilder.

    Der alte Fritz hat mich sehr erstaunt und dein Blick fuer solche Details am Berg.

    Gruss Detlev

    PS: die Panoramabilder habe ich gegen die 1.600px-Versionen ausgetauscht ...
    #2 - Detlev - 16.03.2017 - 21:06
    Tourbeschreibung von 27 A4 Seiten ...
    Hallo Ruediger,

    habe gerade in der Top-Liste fuer diesen Eintrag gelesen ... Beschreibung : 49687 Zeichen (entspr. 27.6 DIN A4 Seiten) ...

    Klasse und Gruss Detlev
    #3 - Detlev - 16.03.2017 - 21:34
    Gratulation!
    Hallo Ruediger,

    herzlichen Glueckwunsch! Beneidenswert, ich bekomme sofort Lust, wieder zu starten. Wie schoen, dass es in Bremen heute regnet, dann ist genuegend Zeit, um es sich vor dem PC gemuetlich zu machen und deinen tollen Bericht zu lesen.

    Beste Gruesse,
    Marita Dewitz
    #4 - Marita Dewitz - 19.03.2017 - 08:41
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